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In den Vereinigten Staaten akzeptiert die US-amerikanische Steuerbehörde IRS bisher noch keinen Bitcoin, Ripple oder Ethereum für die Steuernachzahlungen. Aber das könnte sich bald ändern, angesichts der Tatsache, dass Arizona als erster Bundesstaat des Landes Zahlungen in Krypto akzeptieren wird und andere Staaten wahrscheinlich nachziehen werden. Wenn das Senatsgesetz 1091 von Arizona verabschiedet wird, würde dieses ermöglichen, dass Einkommenssteuern in Bitcoin und anderen akzeptierten Kryptowährungen bezahlt werden kann. Diese Änderungen würden allerdings erst im Jahr 2020 in Kraft treten, was noch Lichtjahre entfernt scheint.

Steuerbehörden müssten solche Zahlungen dann zum jeweiligen aktuellen Kurs in Dollar umrechnen. Das macht Sinn, da die Steuerpflicht in Dollar berechnet wird. Steuerzahler würden den umgerechneten Dollar-Wert erstattet bekommen. Jegliche Kursschwankung, die dazu führt, dass der Staat nicht auf die volle Summe in Dollar kommt, liegt in der Verantwortung des Steuerzahlers. Daher ist das Timing relativ wichtig.

Eine Sache, die allerdings nur wenige bemerkt zu haben scheinen, ist die Art der Steuerpflicht bei einer Bezahlung in Kryptowährung. Schließlich ist die IRS der Meinung, dass Kryptowährung Eigentum und keine Währung ist. Diese Tatsache ist von großer steuerlicher Bedeutung.

Nehmen wir zum Beispiel eine Steuerschuld von 5.000 US-Dollar. Sie können die 5.000 US-Dollar bezahlen. Oder Sie können bald mit Bitcoin, Ripple oder Ethereum im Wert von 5.000 US-Dollar bezahlen. So weit, so gut. Solange die Kryptowährungen 5.000 US-Dollar wert sind, haben Sie keine Schwierigkeiten, stimmt's?

Nicht wirklich. Schließlich müssen Sie sich den Verkauf, den Sie da gerade getätigt haben, genau ansehen. Ja, der Transfer der Kryptowährung an die Steuerbehörde ist an sich ein Verkauf. Und das könnte bedeuten, dass noch mehr Steuern für das Jahr zu bezahlen sind, in denen diese Zahlung getätigt wurde. Wenn Sie die Kryptowährungen für 5.000 US-Dollar an dem Tag gekauft haben, an dem Sie Ihre Steuer bezahlen, gibt es keinen Gewinn. Aber angenommen, Sie hätten die Kryptowährungen vor einem Jahr für 1.000 US-Dollar gekauft, der Wert ist auf 5.000 US-Dollar gestiegen und Sie verwenden sie, um Ihre Steuern zu bezahlen?

Richtig, damit haben Sie einen Gewinn von 4.000 US-Dollar gemacht. Hoffentlich ist das ein Langzeit-Kapitalertrag, der die Steuern darauf verringern würde. Aber Steuern müssen Sie dennoch darauf bezahlen. Sie könnten auch einen Steuerverlust verzeichnen, wenn Sie die Kryptowährungen für 7.000 US-Dollar gekauft haben und Sie sie für die Steuern bei einem Wert von 5.000 US-Dollar verwenden.

Natürlich sind die Steuern, die durch das bezahlen von Steuern anfallen, nur eine Art von Transfer. Für alle möglichen Kryptowährungs-Transfers könnten Steuern anfallen. Lohnauszahlungen in Kryptowährungen für Mitarbeiter fallen unter die staatliche Einkommenssteuer und Lohnsteuer.

Aber wenn man jemanden mit Eigentum bezahlt, wie verfährt man da bei der Steuer? Man kann einen Mitarbeiter nicht mit Bitcoin bezahlen und ein paar der einbehaltenen Bitcoin an die IRS schicken (zumindest noch nicht). Man muss der IRS US-Dollar schicken. Entweder bezahlt man dem Mitarbeiter etwas in Bar und etwas in Krypto und behält vom Bargeld etwas ein. Oder man verkauft etwas von der Kryptowährung, um US-Dollar zu bekommen, mit denen man an die IRS zahlt.

Zahlungen in Kryptowährungen an unabhängige Auftragnehmer sind ebenfalls steuerpflichtig. Das Einkommen des Empfängers wird am Marktwert zur Zeit des Empfangs gemessen. Außerdem müssen Steuerzahler, die ein Geschäft haben, das IRS-Formular 1099 ausgeben. Das muss man auch bei anderen Zahlungen an unabhängige Auftragnehmer tun.

Man kann auf dem IRS-Formular 1099 nicht "1.000 Bitcoin" eingeben. Man muss den Dollarwert zur Zeit der Zahlung angeben. Bei Zahlungen in Kryptowährungen muss man diese mit dem Formular 1099 angeben. Genau wie bei jeder Bezahlung mit Eigentum.

Viele Leute scheinen zu denken, dass Gewinne durch Kryptowährungen Kapitalerträge sind. Wenn Sie diese für länger als ein Jahr halten, ist das Beste, das Sie rausholen können, eine Behandlung als Langzeit-Kapitalertrag. In Wirklichkeit hängt der Gewinn oder Verlust vom Verkauf oder Umtausch von Kryptowährungen davon ab, ob die Kryptowährung eine Kapitalanlage ist.

Die meisten Leute können wahrscheinlich sagen, dass sie Krypto-Investoren sind und kein Händler oder jemand, der sie in ihrem Handel oder Geschäft verwendet. Aber man sollte wohl darüber nachdenken, wie man sich selbst bezeichnet. Denn reguläres Einkommen und die Behandlung als Langzeit-Kapitalertrag können sich stark voneinander unterscheiden. Sie müssten nur 15 Prozent auf Langzeit-Kapitalertrag bezahlen. Doch der Spitzensteuersatz auf Langzeit-Kapitalertrag liegt bei 20 Prozent. Außerdem müssen eventuell noch 3,8 Prozent Netto-Investment-Einkommenssteuer unter Obamacare bezahlen.

Die Wertschwankungen bei Kryptowährungen waren erstaunlich und sind in jeder Hinsicht wichtig. Es sollte klar sein, dass dieses Problem nicht nur Steuerzahlungen in Kryptowährung betrifft. Das könnte bei jeder Zahlung an jede Person sehr wichtig sein. Jedes mal, wenn Sie eine Kryptowährung überweisen, könnten Sie einen Gewinn oder Verlust machen.

Der Steuergrundsatz und die Haltezeit sind auch wichtige Faktoren. Das Festhalten von Gewinnen und Verlusten können schwindelerregend sein. Was ist der angemessene Marktwert der Digitalwährung? Wenn sie auf einer Börse notiert ist und die Wechselkurs durch Angebot und Nachfrage auf dem Markt feststeht, rechnen Sie sie anhand des Wechselkurses in US-Dollar um.

Sie sollten Bedenken, dass Sie den angemessenen Marktwert beim Einkommen angeben müssen, wenn Sie eine Zahlung in Kryptowährung erhalten. Geben Sie den angemessenen Marktwert in US-Dollar an dem Tag an, an dem Sie sie erhalten. Was ist die Grundlage von empfangenen Zahlungen in Kryptowährung für Güter oder Dienstleistungen, wenn Sie diese später verkaufen? Der angemessene Marktwert in US-Dollar bei Empfang der Zahlung.

Wenn Sie Kryptowährungen minen, haben Sie ein Einkommen durch das Mining. Der angemessene Marktwert ist das Einkommen. Gilt Kryptowährungs-Mining als Handel oder als Geschäft, womit Sie unter die Steuer für Selbstständige fallen? Die Antwort ist egal, die IRS bekommt ein Stück von so gut wie allem ab.

Bald jedoch könnte Arizona eine Führungsrolle übernehmen. Als erster Staat, der Krypto für Steuerzahlungen akzeptiert. Das ist eine positive Entwicklung und könnte andere Staaten dazu bringen, diesem Beispiel zu folgen. Vielleicht folgt sogar auch die IRS diesem Beispiel. Denken Sie nur daran, auf ihren Steuergrundsatz und die Haltezeit zu achten. Außerdem sind auch gute Aufzeichnungen wichtig.

Die Ansichten und Interpretationen in diesem Artikel sind die des Autors und stellen nicht zwangsläufig die Ansichten von Cointelegraph.com dar.

Robert W.Wood  ist ein Anwalt für Steuerrecht und vertritt Klienten international in den Büros der Wood LLP in San Francisco (www.WoodLLP.com). Er ist Autor von zahlreichen Büchern zum Steuerrecht und schreibt häufig über Steuerangelegenheiten für Forbes.com, Tax Notes und andere Publikationen. Dieser Artikel soll keine Rechtsauskunft darstellen.

In the US, the Inland Revenue Service (IRS) is not accepting Bitcoin, Ripple or Ethereum for taxes yet. But it might not be too far off, with Arizona moving to become the first state in the country to accept payments in crypto and other states likely to follow. If passed, Arizona’s Senate Bill 1091 would allow income taxes to be paid in Bitcoin and other cryptocurrencies that are approved by the Arizona Department of Revenue. The changes would not come into effect until 2020, which seems like light years away.

Tax authorities would be required to convert such payments to dollars at the prevailing rate. That makes sense since tax obligations are in dollars. Taxpayers would get credited with the converted dollar amount. Any swing in price that resulted in the state not getting the full payment would be the responsibility of the taxpayer - so the timing is relatively important.

However, what so far few seem to be noting is the taxable nature of paying in cryptocurrencies. After all, rightly or wrongly, the IRS position is that cryptocurrency is property, not currency. This fact has some big tax implications.

For example, say you owe $5,000 in taxes. You could pay the $5,000 in dollars. Or soon, you could pay with $5,000 worth of say Bitcoin, Ripple, or Ethereum. So far so good. As long as the crypto is worth $5,000 when you pay, you’re home free, right?

Not really. After all, you need to consider the sale you just made. Yes, the transfer of the crypto to the tax authority is itself a sale, and that could mean more taxes are payable for the year of the payment. If you bought the crypto for $5,000 the day you pay your taxes, there’s no gain. But suppose you bought the crypto a year ago for $1,000, and it’s worth $5,000 when you use it to pay taxes?

That’s right, and you have a $4,000 gain. Hopefully, it is a long-term capital gain, which would make the taxes lower, but you still have taxes to pay. You could trigger a tax loss too if you had bought the crypto for $7,000 and transfer it for taxes when it is worth $5,000.

Of course, the taxes triggered on paying taxes is just one type of transfer. All sorts of transfers of cryptocurrencies can trigger tax issues. Wages paid to employees using virtual currency are subject to federal income tax withholding and payroll taxes.

But if you pay someone in property, how do you withhold taxes? You can’t pay an employee Bitcoin, and send some of the withheld Bitcoin to the IRS (well, not yet anyhow). You have to send the IRS dollars. You either pay the employee some cash and some crypto, and withhold extra on the cash. Or, you can sell some of the cryptocurrency to get dollars to pay the IRS.

Payments using virtual currency made to independent contractors are taxable too. The recipient has their income measured by the market value at the time of receipt. What’s more, as with other payments to independent contractors, taxpayers engaged in business must issue IRS Forms 1099.

You can’t enter “1,000 Bitcoin” on IRS Forms 1099. You must value the payment in dollars, as of the time of payment. A payment made using virtual currency is subject to Form 1099 reporting just like any other payment made in property.

Many people seem to assume that all gains with cryptocurrencies are capital gains. If you hold it for more than a year, the best deal is long-term capital gain treatment. In reality, the gain or loss from the sale or exchange of virtual currency depends on whether the virtual currency is a capital asset in your hands.

Most people can probably say they are investors in cryptocurrencies, not a dealer or someone using it in their trade or business. But it is worth considering how you label yourself as ordinary income vs. long-term capital gain treatment can spell a big difference. You might have to pay only 15 percent on long-term capital gain. But top long-term capital gain rates are 20 percent, plus the possibility of paying the 3.8 percent net investment income tax under Obamacare.

Valuation swings in cryptocurrencies have been astounding, and they matter in many ways. Plainly, this issue is not limited to considering tax payments in cryptocurrencies. With almost any payment you make to anyone, it could matter a lot. Every time you transfer a cryptocurrency, you might trigger a gain or a loss.

Tax basis and holding period are also important considerations, and the record keeping and gain and loss determinations can be dizzying. What is the fair market value of the digital currency? If it is listed on an exchange and the exchange rate is established by market supply and demand, convert it into U.S. dollars at the exchange rate.

Remember, if you receive virtual currency as payment, you must you include its fair market value in income. Report the fair market value in U.S. dollars on the date you receive it. If you later sell it, what is the basis of virtual currency received as payment for goods or services? The fair market value in U.S. dollars on receipt.

If you mine virtual currency, you have income from mining, and the fair market value is income. Is virtual currency mining considered trading or a business that subjects you to self-employment tax? Regardless of the answer, the IRS gets a piece of just about everything.

Soon, though, Arizona could take center stage as the first state to start accepting crypto in payment of tax obligations. This is a positive development and may encourage other states — perhaps even the IRS — to follow suit. Just remember to consider your basis and holding period, and to keep good records.

The views and interpretations in this article are those of the author and do not necessarily represent the views of Cointelegraph.com

Robert W. Wood  is a tax lawyer representing clients worldwide from offices at Wood LLP, in San Francisco (www.WoodLLP.com). He is the author of numerous tax books, and writes frequently about taxes for Forbes.com, Tax Notes, and other publications. This discussion is not intended as legal advice.

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