ETF-Vorschlag für Bitcoin-Futures auf Wunsch der SEC zurückgezogen

Die US-Wertpapier- und Börsenkommission (SEC) hat die Rücknahme eines vorgeschlagenen börsengehandelten Fonds (ETF) gefordert, der vom Reality Shares ETF Trust eingereicht wurde. Das geht aus einem Schreiben hervor, das von der SEC am 12. Februar veröffentlicht wurde.

In dem Dokument erläuterte die SEC, dass die Rücknahme "auf Antrag des Personals der US-Wertpapier- und Börsenkommission" erfolge. Es wurden keine Wertpapiere im Zusammenhang mit dem Angebot des Fonds verkauft."

Reality Shares ETF Trust - eine Einheit des Krypto-Fintech-Unternehmens Blockforce Capital - hat am 11. Februar zunächst einen Vorschlag für einen ETF eingereicht, der in ein Portfolio investieren würde, das sowohl Staatsanleihen als auch Bitcoin (BTC)-Futures umfassen würde. Infolge der Aufforderung der SEC wurde die ETF-Anmeldung von Reality Shares zurückgezogen.

In der Anwendung erklärte das Unternehmen, soll der vorgeschlagene ETF "einen Zugang zu Investitionen in globale Währungen, sowohl in Fiat- als auch in virtuellen Währungen, bieten, die weltweit verbreitet sind (etwa als Wertaufbewahrungsmittel, internationale Überweisung, Devisenhandel)".

In Bezug auf BTC-Futures würde der Fonds über eine hundertprozentige Tochtergesellschaft auf den Kaimaninseln in die BTC-Futures investieren, die derzeit an der CBOE Futures Exchange (CFE) und der Chicago Mercantile Exchange (CME) gehandelt werden.

Anfang Februar berichtete Cointelegraph, dass die amerikanische Investmentmanagementfirma AdvisorShares und die Investmentberatungsfirma Sabretooth Advisors gemeinsam einen ETF auflegen würden, der Technologieunternehmen nachverfolgt. Darunter auch solche, die mit Blockchain und Cloud Computing zu tun haben. Die Ziel des neuen ETF ist, dass Unternehmen, die sich mit aufstrebenden Technologien befassen, innerhalb einer angemessenen Zeit eine höhere Rentabilität und steigende Aktienkurse erreichen.

Ende Januar hat die Chicagoer Börse CBOE zusammen mit der Investmentfirma VanEck und dem Finanzdienstleistungsunternehmen SolidX erneut einen Antrag bei der SEC auf eine Regeländerung zur Auflistung eines Bitcoin-ETF eingereicht. Die Unternehmen haben am 6. Juni 2018 erstmals bei der SEC die Notierung eines Bitcoin-ETF beantragt. Das Antragsverfahren hat sich seitdem mehrfach verzögert, da die SEC ihre Entscheidung mehrfach verschoben hatte.