PwC kündigt Blockchain-Audit an

Der professionelle Dienstleistungs-Gigant PricewaterhouseCoopers (PwC) hat neue Pläne angekündigt, im Blockchain-Zeitalter relevant zu bleiben, indem er die genaue  Implementation von Blockchain in Unternehmensprozesse nachverfolgen wird. 

Eines der "Big Four", den vier größten multinationalen Wirtschaftsprüfungsunternehmen wird a, 16. März sein neustes Angebot veröffentlichen, wie das Wall Street Journal schreibt. In einem Interview mit dem zuständigen Partner für internationale, technologische Audit-Lösungen, A. Michael Smith. heißt es:

"Es gibt eine natürliche Tendenz für Menschen, neuen Technologien gegenüber zunächst misstrauisch zu sein." Smith fügt hinzu:

"Es muss eine Art unabhängige Bestätigung geben, dass die Technologie wie beabsichtigt funktioniert"

PwC ist kein Neuling in der Welt der kryptografischen Technologien und hatte im Zuge dessen unter anderem im Dezember 2017 beschlossen, Bitcoin in seinem Büro in Hong Kong zu akzeptieren.

Da erwartet wird, dass die Annahme von Blockchain bei Unternehmen dieses Jahr gen Himmel steigen wird, gibt das Unternehmen zu, dass jene Mitarbeiter mit geringem Wissen auf dem Gebiet sowohl Führung als auch Überprüfung benötigen.

"Die Compliance-Teams wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen.", gibt die Leiterin für globale Innovationen, Vichi Huff, zu.

Der Bedarf nach dem Service fließt langsam ein. Angaben zufolge hat bereits ein großer Krypto-Wallet-Anbieter nach einer unabhängigen Verifizierung seiner Transaktionen angefragt.

Auch wenn PwC sich weigert, den Namen des Unternehmens zu nennen, kommen die Nachrichten zur gleichen Zeit wie die Bekanntmachung, dass der Wallet-Anbieter Coinbase nach der bestmöglichen Einhaltung der Regelungen in Bereichen wie Steuern strebt. Vor allem da der Meldetermin für US-Kunden für 2018 näher rückt. Der Börsendienst hatte dafür diese Woche erst ein neues Steuer-Ermittlungs-Werkzeug auf den Markt gebracht.