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Ana Alexandre
Verfasst von Ana Alexandre,Ehemaliger Redaktionsautor
Igor Belkin
Geprüft von Igor Belkin,Ehemaliger Redakteur

Onlinehändler Rakuten trifft weitere Sicherheitsvorkehrungen für geplante Kryptobörse

Rakuten Wallet hat die Sicherheitsfirma CipherTrace damit beauftragt, die Geldwäschebekämpfung auf der geplanten Kryptobörse zu betreiben.

Onlinehändler Rakuten trifft weitere Sicherheitsvorkehrungen für geplante Kryptobörse
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Rakuten Wallet, ein Tochterunternehmen des großen japanischen Onlinehändlers Rakuten, hat sich mit der Blockchain-Sicherheitsfirma CipherTrace zusammengetan, um Geldwäsche auf der geplanten Kryptobörse zu verhindern. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor, die Cointelegraph am 29. Mai zugespielt wurde.

Das Unternehmen CipherTrace entwickelt Lösungen zur Geldwäschebekämpfung (AML) beim Handel von Kryptowährungen und soll im Zuge der neuen Partnerschaft sowohl für die Sicherheit der Nutzer von Rakuten Wallet als auch für die Integrität der Handelsplattform sorgen. Dave Jevans, der Geschäftsführer von CipherTrace, kommentiert die neue Zusammenarbeit, wie folgt:

„Als Branche haben wir es mittlerweile geschafft, dass die Kryptomärkte größer und vertrauenswürdiger geworden sind. Rakuten Wallet will ebenfalls für den Schutz seiner Kunden garantieren und arbeitet deshalb mit CipherTrace zusammen, um selbst bei breiter Annahme eine optimale Absicherung zu schaffen. Wir hoffen, dass Gesetzestreue, Transparenz und Vertrauenswürdigkeit letztendlich dafür sorgen werden, dass immer mehr Menschen in den Markt eintreten.“

Die Kryptobörse von Rakuten Wallet soll wohl im Juni an den Start gehen. Wie das Unternehmen zuvor verlauten ließ, sollen die Nutzer auf der Handelsplattform in der Lage sein, Kryptowährungen per Smartphone-App handeln zu können. Außerdem sollen für die Eröffnung eines Handelskontos keine Einrichtungsgebühr anfallen, des Weiteren werden die Gelder der Kunden in einer sogenannten Cold Wallet deponiert, die vom Internet getrennt ist und deshalb als besonders sicher gilt.

Rakuten Wallet ermöglicht schon seit Mitte April, dass erste Nutzer sich registrieren können. Dafür ist ein Nutzerkonto beim übergeordneten Onlinehändler Rakuten nötig, der auch als das „japanische Amazon“ bekannt ist.

Im April hatten anonyme Quellen gegenüber Reuters angegeben, dass die japanische Finanzmarktaufsicht FSA strengere Auflagen für heimische Kryptobörsen anstrebt, was die Überwachung von Cold-Wallets betrifft. Die Aufsichtsbehörde will mit diesem Schritt für eine höhere Vertrauenswürdigkeit der Kryptobranche sorgen, um die Fintech-Industrie des Landes als Ganzes voranzutreiben.

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