Bericht zu Blockchain-Ausgaben in den USA: Bis 2025 bei 36,3 Mrd. Euro

Die Ausgaben in Bezug auf Blockchain in den Vereinigten Staaten werden bis 2025 von umgerechnet 2,76 Mrd. Euro auf 36,3 Mrd. Euro steigen. Das geht aus einem neuen Bericht vom  25. März hervor.

In dem Bericht mit dem Titel "Datenbuchserie zu den Blockchain-Geschäftsmöglichkeiten und -aussichten in den Vereinigten Staaten (2016-2025)" wird prognostiziert, dass die Ausgaben in Bezug auf Blockchain in den USA bis 2025 von 2,76 Mrd. Euro auf 36,3 Mrd. Euro ansteigen würden. Die durchschnittliche, jährliche Wachstumsrate (im Bericht kurz als CAGR bezeichnet) betrage dabei 44,5 Prozent. Der Bericht wurde von der Markt- und Forschungsdatenplattform Research and Markets veröffentlicht.

Der Bericht zeigt auch, dass die Ausgaben für Blockchain in den USA im Jahr 2018 um 110 Prozent gestiegen seien und sich auf umgerechnet 1,42 Mrd. Euro belaufen würden. Zur Erstellung des Berichts habe das Unternehmen Berichten zufolge die Marktchancen und Risiken in Bezug auf Blockchain in mehr als 75 Gebieten in 11 Branchen in den USA untersucht.

Anfang März veröffentlichte das Marktforschungsunternehmen International Data Corporation (IDC) einen Bericht, der prognostizierte, dass die Blockchain-Ausgaben zwischen 2018 und 2022 weltweit ein schnelles Wachstum verzeichnen würden. Die Fünfjahres-CAGR betrage dabei 76 Prozent, womit sich bis zu Jahr 2022 eine Summe in Höhe von umgerechnet 10,98 Mrd. Euro ergebe.

Im weltweiten Vergleich dürften die USA mit umgerechnet rund 970 Mio. Euro die größten Ausgaben für Blockchain verzeichnen. Mit etwas Abstand folgen dann Westeuropa und China, die voraussichtlich jeweils umgerechnet rund 597 Mio. Euro und 251 Mio. Euro investieren werden.

In diesem Monat hat der Ökonom und berüchtigte Kryptowährungs-Kritiker Nouriel Roubini auch behauptet, dass Blockchain nichts mit der Zukunft der Finanzdienstleistungen zu tun habe. Roubini schloss die Blockchain-Technologie von der Liste der wichtigsten Technologien aus, die zu einer Produktions- oder Fintech-Revolution führen würden. Unter diese fallen etwa auch künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, Big-Data-Technologien und das Internet der Dinge.

Manisha Singh, die US-Staatsuntersekretärin für Wirtschaftswachstum, Energie und Umwelt, sagte hingegen, dass sich die Behörde derzeit in der Forschungsphase befinde, um die Blockchain-Technologie "besser zu verstehen". Singh erklärte: "Die Blockchain-Technologie wird zu einem globalen Phänomen. Daher ist es unerlässlich, dass wir diese Spitzentechnologie besser verstehen, da sie sich in unserer Wirtschaft immer stärker durchsetzt."