Ripple verkauft im Jahr 2018 XRP-Tokens im Wert von 535 Mio. US-Dollar

Ripple (XRP) hat im Jahr 2018 XRP-Tokens im Wert von 535,56 Mio. US-Dollar verkauft, wie aus dem Geschäftsbericht für das Q4 2018 hervorgeht, der am 24. Januar veröffentlicht wurde.

Im Geschäftsbericht wird aufgeschlüsselt, dass allein im Q4 2018 XRP-Tokens in Höhe von 129,03 Mio. US-Dollar veräußert wurden, was ca. 0,24% des weltweiten Volumens entspricht. Das tägliche Handelsvolumen für XRP soll im Q4 bei 585,7 Mio. US-Dollar gelegen haben, was einen Höchststand seit dem Q1 ausmacht.

Im Q4 sollen außerdem 3 Mrd. XRP-Tokens von einem Treuhandkonto in Umlauf gebracht worden sein, wovon allerdings 2,4 Mrd. XRP wieder zurückgeflossen sind. Die verbleibenden 600 Mio. XRP Tokens werden angeblich „auf verschiedene Weise genutzt, um das XRP-Ökosystem voranzutreiben, wie zum Beispiel durch das RippleNet Förderprogramm oder das Projekt Securitize, das wiederum von Xpring finanziert wird.“

Des Weiteren merkt der Geschäftsbericht an, dass die XRP Tages-Volatilität im Q4 lediglich bei 5% lag, was der niedrigste Wert seit Ende 2016 ist. Außerdem hat der XRP-Kurs im Q4 2018 „seine starke Korrelation mit den anderen Top-Kryptowährungen wiedergefunden, ähnlich der Werte in Q1 und Q3 2018.“

Im Vorfeld zur Veröffentlichung des XRP-Geschäftsberichtes haben die Krypto-Analysten von Messari einen eigenen Bericht veröffentlicht, in dem es heißt, dass die Marktkapitalisierung von XRP um 6 Mrd. US-Dollar überbewertet sein könnte. Konkret soll dabei die Umlaufmenge von XRP um 48% zu hoch eingeschätzt werden, wodurch die Marktkapitalisierung 13 Mrd. US-Dollar beträgt, anstatt „tatsächlicher“ 6,9 Mrd. US-Dollar.

Messari merkt jedoch an, dass es schwer möglich ist, genaue Einschätzungen abzugeben, solange Ripple keine genaueren Zahlen offenlegt, was bei Fertigstellung des Berichtes noch nicht der Fall war.

Zuvor ist Ripple in dieser Woche eine Partnerschaft mit einer renommierten chinesischen Universität eingegangen, um ein gemeinsames Blockchain-Forschungsstipendium ins Leben zu rufen. In dem neuen Programm sollen die besten Studenten Chinas an Entwicklungen und rechtlichen Bestimmungen der Branche forschen.