Wertpapier-Token-Angebote: Die Zukunft im Bereich Fintech

Für Unternehmen, die in Zeiten eines schnellen Wachstums ihren Betrieb aufnehmen wollen, ist ein gutes Kapital unerlässlich. Allerdings lassen traditionelle Methoden der Kapitalbeschaffung manchmal viel zu wünschen übrig. Börsengänge können das Profil aufkeimender Unternehmen stärken, aber diese sind oft kostspielig. Zwischenhändler kosten eine beträchtliche Summe.

Kryptowährungen und Blockchain haben den Status quo kippen lassen und Vermittler in vielen Geschäftsbereichen überflüssig gemacht, die uns allen täglich begegnen. Die Auswirkungen sind auch im Privatkapital-Sektor zu spüren. Unternehmer bekommen dabei die Möglichkeit, sich direkt mit den Verbrauchern in Verbindung zu setzen, und das Kapital aufzubringen, die diese für ihren Erfolg und ihr Wachstum benötigen, um ein gutes Produkt zu liefern.

Wertpapier-Token-Angebote

Wertpapier-Token-Angebote, oder kurz STOs, werden allmählich zu einer starken Konkurrenz für Börsengänge. Hier erhalten die Anleger Token als Gegenleistung für ihren Beitrag zu einer Kapitalbeschaffung. Diese Token werden durch reale Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen oder Immobilien gedeckt und sie sind reguliert. Die Anleger haben rechtsverbindliche Ansprüche, die ihnen Eigentum, Stimmrechte oder Dividenden einräumen.

Es gibt bereits überzeugende Beispielszenarien für einen sinnvollen Einsatz von Wertpapier-Token-Angeboten. Wie von Cointelegraph berichtete, hat die Immobilien-Investmentfirma AssetBlock eine Partnerschaft mit einem Luxushotel-Vermögenverwalter geschlossen. Im Rahmen von dieser sollen exklusive Hotels im Wert von tokenisiert werden. Das verschafft den Investoren Zugang zu Immobilien, die für die Öffentlichkeit wiederum nicht zugänglich sind. Es ist ein STO für eine luxuriöse Wohnanlage in der britischen Stadt Manchester geplant. Mindestens 25 Mio. US-Dollar an Vermögenswerten sollen dabei auf der Tezos-Blockchain tokenisiert werden. Dazu kommt es im Rahmen eines weitreichenden Planes, in den kommenden Jahren 640 Mio. US-Dollar an Immobilien in Großbritannien zu tokenisieren.

Die STOs werden als ein weiteres Modell für die Kapitalbeschaffung für Krypto-Projekte immer beliebter. Initial Coin Offerings hingegen sterben allmählich aus. Die ICOs wurden kritisiert, weil sie bestimmte Rechtsrahmen umgangen haben, und oft gegen Vorschriften verstoßen haben, die Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen schützen sollten.

Die Einführung eines STO ist ein viel aufwändigerer Prozess für Startups, aber es lohnt sich dennoch, diesen richtig anzufangen. Es ist äußerst wichtig, dass diese Anlageverträge nicht mit dem Wertpapierrecht in Konflikt geraten. Daher könnten sie möglicherweise nur von Anlegern finanziert werden können, die akkreditiert sind. Wird das befolgt, ist sichergestellt, dass die Token vollständig mit den Gesetzen der Vereinigten Staaten konform sind, die bereits seit den 30er Jahren in Kraft sind.

Obwohl es einige Parallelen zwischen Börsengängen und STOs gibt, gibt es einige grundlegende Unterschiede. Bei Börsengängen handelt es sich um private Unternehmen, die eine Beteiligung der Öffentlichkeit wollen und daher auf den Aktienmarkt kommen. STOs unterscheiden sich dadurch, dass sie Anteile an realen Vermögenswerte umfassen, die über die Blockchain verteilt werden. Üblicherweise dient das dem Zweck, eine Beteiligung an einem Unternehmen zu repräsentieren. Aber es gibt auch andere interessante Anwendungsszenarien für Tokenisierungen, die man erwähnen sollte. Investoren in diesem Bereich könnten so Miteigentümer eines Kunstwerks werden, das in Zukunft voraussichtlich an Wert gewinnen wird. Oder sie könnten sich an einer erstklassigen Immobilie beteiligen.

Bedrohung für Börsengänge?

Einige Analysten glauben, dass Wertpapier-Token die Zukunft seien: Ein Finanzprodukt, das eines Tages traditionelle Methoden ersetzen könnte. Neben der Verbesserung der Liquidität der Vermögenswerte, womit sie leichter zu kaufen und zu verkaufen sind, heißt es von  Befürwortern, dass damit Unternehmen, Investoren und Aufsichtsbehörden gleichermaßen mehr Transparenz und Aufsicht geboten werden könnte.

Das bedeutet nicht, dass der Übergang zu einer Blockchain-Finanzwelt einfach wird. Eine der größten Hürden für die Mainstream-Akzeptanz ist das mangelnde Verständnis im Hinblick auf STOs und darüber, was sie erreichen können. Mit ICOs gehen weitere Herausforderungen einher.

Doch der Kampf lohnt sich. STOs erleichtern den Anlegern die Überwachung der Wertentwicklung ihrer Portfolios und eine gründliche Buchführung. Die Rechenschaftspflicht liegt darin, wie viele STOs nach ihrer Zukunftsfähigkeit eingestuft werden. Eine solche genaue Überprüfung ist selbst in den traditionellen Finanzzentren London, Tokio und New York manchmal kaum zu finden. Auch neue Arten von Finanzinstrumenten können damit geschaffen werden.

Wer tokenisiert Vermögenswerte über STOs?

Unternehmen versuchen nun, andere Unternehmen und Investoren darüber aufzuklären, was STOs zu bieten haben. Eines dieser Unternehmen ist CPI Technologies. Dort gibt es ein Team, das dafür sorgen will, dass Projekte erfolgreich auf den Markt kommen. Das Unternehmen fördert das Blockchain-Wachstum und Unternehmen und sagt, es habe sich zum Ziel gesetzt, Unternehmen dabei zu unterstützen, mehr Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Gleichzeitig senkt es die Gebühren im Vergleich zu Börsengängen um 70 Prozent.

Laut CPI Technologies entwickelt sich der Bereich STO ständig weiter. Deshalb widmen sich die Spezialisten des Unternehmens einer zeitgemäßen Beratung über die besten Chancen, die sich bieten. Dazu kommt eine intensive Marktforschung, damit Unternehmen ein tiefes Verständnis für die Hoffnungen, Ängste, Schmerzen und Träume ihrer Zielgruppe entwickeln können. Zu guter Letzt sorgt eine Gruppe von Entwicklern dafür, dass neue Plattformen gut funktionieren. Die Finanzierung eines neuen Unternehmens kann anstrengend sein. Viele rechtliche Fragen müssen dabei abgeklärt werden. Daher bietet das Unternehmen bei jedem Schritt auch eine rechtliche Unterstützung. 

Insgesamt glaubt das Unternehmen, dass es eine zukunftsfähige Alternative für junge Unternehmen bietet, die sich nicht auf Risikokapital verlassen wollen. Auch für diejenigen, die ihre Produkte und Unternehmen schnell und kostengünstig vergrößern und ausweiten wollen bietet es Lösungen.

Die digitale Vermögenswertplattform von CPI ermöglicht es Gründern, ihre Projekte zu starten. Dabei wird Kapital weltweit aufgebracht und der Aufwand einer traditionellen Kapitalbeschaffung entfällt.

Die Plattform ermöglicht es Startups, fast alles in einen digitalen Vermögenswert zu verwandeln. Von materiellen Produkten und privaten oder Unternehmensvermögenswerten bis hin zu immateriellen Vermögenswerten, wie etwa Technologien, Innovationen, Unterhaltung und sogar Gastronomie, ist alles tokenisierbar.

Die Mitwirkenden erhalten Stimmrechte bei Unternehmensentscheidungen sowie Dividenden. Wie groß diese ausfallen, basiert auf der Anzahl der von ihnen erworbenen Token. Je mehr Token, desto größer ist ihr Anteil am Projekterfolg.

CPI Technologies wurde von Marvin Steinberg und Maximilian Schmidt gegründet. Laut der Webseite des Unternehmens haben sie im Rahmen ihrer Hilfe für aufstrebende Blockchain-Startups allein in den Jahren 2016 und 2017 bereits 300 Mio. US-Dollar an Kapital aufgebracht.

Erfahren Sie mehr über CPI Technologies.

Haftungsausschluss. Cointelegraph unterstützt keine Inhalte oder Produkte auf dieser Seite. Wir wollen ihnen zwar alle wichtigen Informationen geben, an die wir kommen können, aber Leser sollten selbst recherchieren, bevor sie handeln. Sie sollten die volle Verantwortung für ihre Entscheidungen tragen. Dieser Artikel soll keine Investment-Beratung darstellen.