Südkoreanische Regierung schließt digitale Vermögenswerte aus Risikogeschäft aus

Die südkoreanischen Kabinettsminister haben sich darauf geeinigt, Handelsunternehmen für digitale Vermögenswerte von der Risikogeschäftsklassifizierung auszuschließen, wie Business Korea am 27. September berichtete.  

Bereits im August hatte das südkoreanische Ministerium für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Start-ups (MSS) Kryptowährungs-Börsen aus der Gesetzgebung über Risikogeschäfte ausgeschlossen, wie Cointelegraph berichtete.

In der jüngsten Kabinettssitzung unter dem Vorsitz von Premierminister Lee Nak-yeon überarbeitete die Regierung den "Durchsetzungserlass des Gesetzes über Sondermaßnahmen zur Förderung von Risikogeschäften" und hat den Verkauf und die Vermittlung digitaler Vermögenswerte, die auf Blockchain-Technologie basieren, von der Risikogeschäftsklassifizierung ausgeschlossen.

Die neue Änderung ist ein weiterer legislativer Schritt, der aus der Entscheidung vom August hervorgeht. Laut Business Korea ist das Ziel bei der Überarbeitung der Gesetze "die Stärkung der Zusammenarbeit verwandter Institutionen", um die Bürger vor den "illegalen Aktivitäten" im Zusammenhang mit dem Geschäft mit digitalen Vermögenswerten zu schützen.

Business Korea fügt hinzu, dass die Regierung in Bezug auf ihre Entscheidung erklärte:

"Im Zusammenhang mit dem Blockchain-basierten, digitalen Vermögenswerthandel und deren Vermittlung gibt es Fälle von Geldwäsche und Hackangriffen. Wir werden dieses Geschäft als eine Branche festlegen, die aus dem Risikogeschäft ausgeschlossen ist und ein solides industrielles Ökosystem schaffen."

Gleichzeitig hatte das Ministerium für Wissenschaft und Informationskommunikationstechnologie (MSICT) letzte Woche seine Unterstützung für die heimische Blockchain-Industrie zugesagt, um das technologische Wachstum zu fördern.