Spanische Volkspartei denkt über Steuernachlässe für Blockchain-basierte Unternehmen nach

Die spanische Volkspartei überlegt Gesetze einzuführen, die Unternehmen, die Blockchain-Technologie verwenden, Steuererleichterungen gewähren. Das geht aus einem Bericht von Bloomberg vom 15. Februar hervor.

Teodoro García Egea, der Gesetzgeber, der den Gesetzesentwurf vorbereitet, sagte gegenüber Bloomberg, dass das Gesetz noch in diesem Jahr fertig sein solle. García Egea fügte hinzu, dass Blockchain-basierte Unternehmen, die nach Spanien kommen, das Geschäft in allen Branchen fördern würden. Darunter fallen zum Beispiel der Finanz- und Gesundheitssektor.

An erster Stelle bei García Egeas Twitter-Account ist ein am 2. Dezember 2017 gepinnter Tweet eines Artikels über die Vorteile von Blockchain, die er den "Notar des Internets" nennt.

Weitere Gesetze zu "attraktiven" Regulierungen für Initial Coin Offerings (ICO) könnten ebenfalls in Arbeit sein, sagte García Egea gegenüber Bloomberg:

"Wir wollen Europas sichersten Rahmen für Investitionen in ICOs schaffen."

Die von Spaniens Premier Mariano Rajoy angeführte Volkspartei könnte Steuernachlässe für kleine 3D-Druckereien oder große Datenunternehmen in dem Gesetzesentwurf einbeziehen. Laut García Egea könnte die Gesetzgebung auch eine Mindestschwelle für die Angabe von Kryptoinvestitionen an Regulierungsbehörden vorsehen.

Bloomberg berichtet, dass die spanische Wertpapierregulierungsbehörde bei der Regulierung zum Schutz von Kryptoinvestoren mitarbeitet.

Die Regulierungsbehörden in der Europäischen Union (EU) waren einer freundlichen Regulierung für ICOs und Kryptoinvestments gegenüber insgesamt nicht so offen. Eine EU-Regulierungsbehörde veröffentlichte am 12. Februar eine Warnung, in der es hieß, dass Kryptoinvestitionen "hochriskant" seien und Anzeichen einer "Preisblase" enthielten.