Start-up aus Österreich will Krypto-Zahlungen in den Einzelhandel bringen

Das österreichische Start-up Salamantex will mit einer Terminal-basierten Bezahllösung Kryptowährungen als Zahlungsmittel für den Einzelhandel erschließen, so ein bei Trending Topics am 28. September erschienener Bericht.

Ausgestattet ist das äußerlich den tragbaren Kreditkartenterminals sehr stark ähnelnde Bezahlgerät von Salamantex mit zwei Displays. Es baut via SIM-Karte oder WLAN eine Internetverbindung zu dem Zahlungsdienstleister auf, der für die Händler die Transaktionen dann abwickelt. Als Alternative stellt das Start-up auch eine Smartphone-App und eine mit etablierten Kassensystemen als Plug-In funktionierende Software bereit. Auch in Online-Shops lässt sich die Salamantex-Lösung integrieren.

Händler, die sich für das Terminal entscheiden, können dieses entweder für den Preis von 575 Euro kaufen oder zum Monatspreis von 30 Euro mieten. Geld verdienen will Salamantex neben dem Terminal-Geschäft vor allem durch Servicegebühren pro Transaktion. Je nach Betrag fallen dafür zwischen 0,25 Euro plus 1 Prozent der Gesamtsumme bis 0,45 Euro plus 1,95 Prozent an.

Händler, die sich für das Salamantex-Gerät entscheiden, müssen für dessen Betrieb keine gesonderten Krypto-Preise ausweisen. Das Start-up gleicht über ein in Echtzeit aktualisiertes System, welches an verschiedene Krypto-Börsen angeschlossen ist, den aktuellen Kurs in Euro, US-Dollar oder der entsprechenden Landeswährung ab.

Sales-Leute von Salamantex sind aktuell in der Schweiz und Österreich unterwegs, um Händler als Kunden zu gewinnen.

Auch wenn wie zuletzt das Marktforschungsunternehmen Fundstrat immer wieder einzelne Unternehmen mit Kryptowährungen als Zahlungsmittel experimentieren, gelten diese aufgrund der starken Preisvolatilität immer noch vor allem als Spekulationsinstrument. Studien gehen aber davon aus, dass Kryptowährungen innerhalb von 10 Jahren bereits zu einem gängigen Zahlungsmittel werden könnten.