50% der alternativen Investoren: Krypto ist eine Blase

Laut einer Umfrage für das Jahr 2019 vom Cayman Alternative Investment Summit (CAIS) glauben Investoren, dass Kryptowährungen als Anlageklasse eine Blase sei. Die Ergebnisse der Umfrage wurden in einer Pressemitteilung veröffentlicht, die mit Cointelegraph am 25. Februar geteilt wurde.

Zur Vorbereitung der Umfrage befragten die Forscher Berichten zufolge rund 100 alternative Investoren und Manager, die an der sechsten Jahreskonferenz des CAIS vom 6. bis 9. Februar 2019 teilnahmen.

Die Studie zeigte, dass 45 Prozent der befragten Investoren digitale Währungen als die Anlageklasse betrachten würden, die derzeit am meisten eine Blase verkörpere. 20 Prozent, 19 Prozent und 16 Prozent der Befragten gaben an, dass sie der Meinung sind, dass US-Aktien, der Leveraged-Loan-Markt und Privatkredite jeweils eine Blase verkörpern würden.

Auf die Frage, welche technologischen Veränderungen den Markt wohl am meisten beeinflussen würden, nannten 45 Prozent der Befragten die Automatisierung und maschinelles Lernen, während 38 Prozent glauben, dass Blockchain global gesehen die größten Auswirkungen haben werde.

Anfang Februar sagte Matt Hougan, der globale Forschungsleiter bei Bitwise Asset Management und der gleichzeitige Präsident bei ETF.com, dass es viele schlechte und mit einer Blase im Zusammenhang stehende Aktivitäten in der Kryptobranche gebe, die derzeit "aufgeklärt" werden würden. Gleichzeitig erklärte Hougan, dass er "in Bezug auf Krypto-Assets viel optimistischer" sei als in Bezug auf Blockchain.

In einem Interview mit Bloomberg TV, behauptete Mike Novogratz, ein ehemaliger Goldman Sachs-Partner und Gründer der Krypto-Handelsbank Galaxy Digital, "wir werden nicht wieder in eine Blase fallen". Dabei nannte er umgerechnet 7.040 Euro als einen machbaren mittelfristigen Kurs für Bitcoin (BTC). Im Hinblick auf den langwierigen Krypto-Winter scherzte Novogratz, dass das vergangene Jahr gezeigt habe, "wie schmerzhaft platzende Blasen sein können".