Taiwan bestätigt: Kryptoregulierung auf Basis von bestehenden AML-Gesetzen

Die Regierung von Taiwan hat am 10. April bestätigt, dass sie eine Kryptowährungsregulierung schaffen will, die auf bereits bestehenden Anti-Geldwäsche (AML)-Richtlinien basiert.

In einer Erklärung sagte das Finanzministerium des Landes, dass es sich dafür entschieden habe, die AML-Richtlinien für traditionelle Finanzinstrumente als Grundlage für die Regulierung der aufkeimenden Kryptowährungs-Wirtschaft zu verwenden.

Das Ministerium habe sich zwei taiwanesische Börsen - BitoEX und MaiCoin - getroffen, um die Ansichten der Industrie "zu verstehen". Als Grund für dieses Treffen nannte das Ministerium "erhöhte Risiken" für Geldwäsche unter virtuellen Währungsinvestoren, die von der AML-Abteilung der Financial Action Task Force der Regierung erkannt wurden.

Diese Nachricht kommt eine Woche, nachdem die taiwanesische Zentralbank empfohlen hatte, dass man die AML-Gesetze auf Kryptowährungen anwenden sollte.

Die Annäherung an eine komplette Regulierung von Bitcoin- und Altcoin-Aktivitäten bringt Taiwan zunehmend in Konflikt mit dem chinesischen Festland. Dort ist die Teilnahme an Kryptobörsen und ICOs weiterhin verboten.

In Zukunft wird das Finanzministerium sich mit "relevanten Behörden, Strafverfolgungsbehörden und Forschern" besprechen, um sich einen umfassenden Überblick über die lokale Landschaft zu verschaffen.

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