Thailand: Finanzbehörde testet Blockchain zur Nachverfolgung von Mehrwertsteuer

Die thailändische Finanzbehörde testet Blockchain, um damit Mehrwertsteuer-Zahlungen nachzuverfolgen, wie die englischsprachige Medienplattform Bangkok Post (BP) am 3. Dezember berichtete.

Ekniti Nitithanprapas, der Generaldirektor der thailändischen Finanzbehörde, erklärte, die Behörde wolle "Blockchain-Technologie nutzen, um Betrug bei der Mehrwertsteuerrückerstattung zu verhindern". Laut BP sei das Land "auf dem Weg, das erste Land zu werden, das Distributed-Ledger-Technologie für Steuerprüfungen verwendet, wenn die Technologie tatsächlich übernommen werden sollte".

Laut dem Artikel erklärte Nitithanprapas, Blockchain werde "voraussichtlich dabei helfen, Mehrwertsteuerrechnungen zu überprüfen" und "gefälschte Rechnungen für Mehrwertsteuerforderungen zu identifizieren". Dabei sei "die Einführung neuer Technologien" zur Priorität gemacht worden.

Die thailändische Finanzbehörde erwäge auch "die Übernahme von maschinellem Lernen und die Nutzung von künstlicher Intelligenz, um diesen Technologien Steuerbetrugspraktiken beizubringen". Damit sollen letztendlich "mehr Menschen in das formale Steuersystem" gezwungen werden.

Wie Cointelegraph kürzlich berichtete, hat der stellvertretende Sekretär der thailändischen Wertpapier- und Börsenkommission kürzlich erklärt, dass thailändische Wertpapier-Token-Angebote (STOs) gegen das Gesetz verstoßen würden, wenn sie auf internationale Märkte kommen.

Tipsuda Thavaramara, der erwähnte Stellvertreter, erklärte, dass die Regulierungsbehörde noch nicht entschieden habe, wie bei STOs vorgegangen werden soll. Außerdem plane Thailand auch eine Legalisierung von Initial Coin Offerings (ICOs). Gleichzeitig gestattet das Land auch Kryptobörsen und die Kryptowährung durch Regulierungen.