Simbabwes Finanzminister: Bitcoin sollte wie in der Schweiz behandelt werden

Der neue Finanzminister Simbabwes sagte, dass das Land Bitcoin auf staatlicher Ebene ähnlich wie die Schweiz begrüßen solle, wie die lokale Medienstelle IT Web Africa am Montag, 17. September, berichtete.

Mthuli Ncube erwähnte die "Investition und Verständigung" der Schweizer Zentralbank in Bezug auf Bitcoin und sagte, er werde die Notenbank von Simbabwe (RBZ) dazu aufrufen, in ihre Fußstapfen zu treten.

"Simbabwe sollte in das Verständnis von Innovationen investieren. Oft sind die Zentralbanken bei Investitionen in diese Technologien zu langsam", hieß es von ihm laut der Publikation.

"Aber es gibt andere Länder, die sich schneller entwickeln. Wenn man sich die Schweizer Zentralbank betrachtet, sieht man, sie investiert und versteht Bitcoin."

Simbabwe ist nach wie vor mit Geldproblemen konfrontiert, nachdem es politische Umwälzungen infolge von Jahren der wirtschaftlichen Turbulenzen gab.

Die RBZ hat inzwischen eine zunehmend risikoaverse Haltung gegenüber Kryptowährungen eingenommen. Sie hat im Mai dieses Jahres allen inländischen Bankinstituten verboten, Kryptowährungsunternehmen zu bedienen. Damit reagierte sie ähnlich wie ihre Pendants in Indien und im Iran.

Ncube erklärte außerdem, dass man die Tür zu den Vorteilen, die sich später zeigen würden, schließen würde, wenn man die Augen vor Bitcoin jetzt verschließt.

"...Wenn diese Länder darin und in dem, wohin es geht, einen Wert sehen können, sollten wir auch unsere Aufmerksamkeit darauf lenken" sagte er.

"...Man sollte das nicht stoppen und sagen: "Das ist verboten", sondern die Regulierungsbehörden sollten investieren, um mit ihnen Schritt zu halten und Wege zu finden, sie zu verstehen, dann reguliert man sie, weil man sie jetzt versteht."

Im Juli enthüllte die RBZ, dass sie Möglichkeiten untersuchen würde, die Blockchain-Technologie auf ihre internen Prozesse anzuwenden.