Große Kryptounternehmen rufen selbstregulierende Gesellschaft ins Leben

Sieben der weltweit größten Kryptowährungs-Unternehmen haben sich zu CryptoUK zusammengeschlossen.  Das ist die erste Handelsgesellschaft ihrer Art, deren Ziel es ist, sich innerhalb der britischen Krypto-Industrie selbst zu regulieren. Das geht aus einem Bericht des Telegraph vom Dienstag, dem 13. Februar, hervor.

CryptoUK besteht aus den internationalen Kryptowährungs-Handelsplattformen und -diensten Coinbase, eToro, CryptoCompare, CEX.IO, BlockEx, CoinShares und CommerceBlock, heißt es auf der offiziellen Website der Organisation.

Zeeshan Feroz, CEO von Coinbase UK, kommentierte: "Der Grundgedanke dabei ist, als eine einzige Industrie mit der Regierung zu interagieren. Eine Regulierung steht unmittelbar bevor und das ist eine gute Sache."

CryptoUK hat die Absicht, mit der britischen Regierung zusammen zu arbeiten und einen Verhaltenskodex zu befolgen. Dieser soll dazu beitragen, Geldwäsche und andere illegale Aktivitäten in Zusammenhang mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu verhindern und Kunden besser zu schützen. Die Gruppe wird sich jedoch nicht an der Regulierung von Initial Coin Offerings (ICOs) beteiligen. Dieser Bereich innerhalb der Krypto-Industrie ist von Regulierungsbehörden weltweit kritisiert worden.   

Der Vorsitzende von CryptoUK und Geschäftsführer von eToro Iqbal Gandham erklärte, dass die neue selbstregulierende Körperschaft das Ziel hat, "Best-Practice-Regeln zu fördern und mit der Regierung und den Regulierungsbehörden zusammenzuarbeiten". Er fügte hinzu, das Unternehmen sei ein potenzielles "Musterbeispiel dafür, wie ein zukünftiger Regulierungsrahmen aussehen wird".

In der vergangenen Woche schlug der Leiter der US-Handelskommission für Rohstoffe und Futures, Brian Quintenz, vor, dass die Kryptowährungs-Community ein eigenes Regulierungssystem oder eine Selbstregulierungsorganisation (SRO) ins Leben rufen sollte, um eine "strengere Regulierung durch die Regierung" zu vermeiden.

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