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William Suberg
Verfasst von William Suberg,Redaktionsautor
Igor Belkin
Geprüft von Igor Belkin,Ehemaliger Redakteur

Britische Finanzaufsicht untersucht 50 Unternehmen wegen Krypto-Aktivitäten

Im Vergleich zum Mai werden doppelt so viele Krypto-bezogene Unternehmen von der britischen Regulierungsbehörde untersucht.

Britische Finanzaufsicht untersucht 50 Unternehmen wegen Krypto-Aktivitäten
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Die britische Finanzaufsicht überprüft nun doppelt so viele krypto-bezogene Unternehmen wegen nicht genehmigter Aktivitäten. Das geht aus einem Bericht der lokalen Tagesnachrichtenplattform The Telegraph vom 26. November hervor.

Auf eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz von der Nachrichtenplattform antwortete die Finanzaufsichtsbehörde FCA, dass sie derzeit 50 Unternehmen beobachte, von denen sie "vermutet", dass sie Finanzdienstleistungen ohne ihre Genehmigung anbieten.

Das sind mehr als doppelt so viel wie noch im Mai dieses Jahres von der FCA gemeldet wurden. Großbritannien plant derzeit, geordneter an seine heimische Kryptowährungsindustrie heranzugehen.

Obwohl The Telegraph die Antwort selbst nicht veröffentlichte, zitierte die Publikation einen Buchhalter, der andeutete, dass der fortwährende Abwärtstrend bei den Kryptowährungskursen indirekt Druck auf die FCA ausüben würde.

"Die riesigen Summen, die durch die sinkenden Kryptowährungskurse in diesem Jahr verloren wurden, haben sicherlich eine ganze Reihe von Beschwerden an die FCA ausgelöst", so der Moore Stephens-Partner Andrew Jacobs. Er fügte hinzu:

"Jetzt, da es einen Kurs-Crash gab, werden wahrscheinlich Betrügereien aufgedeckt. Dabei wird die FCA unter noch größerem Druck geraten, damit sie sicherstellt, dass dieser Markt transparent und fair funktionieren kann."

Wie Cointelegraph kürzlich berichtete, hat die Regulierungsbehörde signalisiert, einen strengen Ansatz für die Kryptowährung wählen zu wollen, da sie allmählich in der Finanzdienstleistungsbranche aufkommt.

Dazu gehört auch die Diskussion über ein Verbot bestimmter Arten von Finanzprodukten. Einige befürchten, dass sich das auf Instrumente, wie etwa Bitcoin-Futures, ausdehnen könnte, die andernorts bereits erfolgreich funktionieren.

Der FCA-Geschäftsführer für Strategie und Wettbewerb Christopher Woolard sagte letzte Woche in einer Rede:

"Wir befürchten, dass Privatkunden komplexe, volatile und oft fremdfinanzierte Derivateprodukte auf Basis von Börsen-Token verkauft werden, die Marktintegritätsprobleme haben."

Der Ansatz wurde bereits von einigen Parteien kritisiert, die ihn als "stumpfen Instrumentenansatz" bezeichnen.

Die sinkenden Krypto-Kurse haben allerdings der britischen Finanzaufsicht auch etwas Druck genommen, schnell neue Regeln für den Sektor einzuführen, wie Cointelegraph letzte Woche berichtete.

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