Ukraine: Wahlkommission nutzt NEM-Blockchain für Testabstimmung

Ein Mitglied der ukrainischen Wahlkommission enthüllte in einem Facebook-Post vom 7. August, dass sie mit NEM an einem BlockchainWahl-Pilotprojekt arbeitet.

Oleksandr Stelmakh, Leiter des Staatsregisters bei der Zentralen Wahlkommission der Ukraine, zeigte sich zufrieden mit den laufenden Tests und schrieb in dem Post, dass sie "eine Reihe von Experimenten zur Anwendung der Blockchain-Technologie bei der Wahl fortsetzen".

Stelmakh erklärte, dass sie "vor einigen Wochen" eine Testabstimmung mittels 28 Knoten mit der NEM-Blockchain erstellt haben. Außerdem hieß es, dass "die Abstimmung noch läuft ist und jeder daran teilnehmen" könne.

Der Prozess, der aus einer Partnerschaft mit dem lokalen Unternehmen NEM Ukraine hervorging, beinhaltet ausschließlich ein Testnetz mit Test-Token, die "freundlicherweise von einem Vertreter der NEM-Stiftung in der Ukraine", Anton Bosenko, zur Verfügung gestellt wurden.

Auf Grundlage der aktuellen Preise errechnete Stelmakh die Kosten für die Einführung von Blockchain-Abstimmungen in jeder Polizeistation des Landes. Die Kosten würden sich in etwa auf 1.058 Euro pro Implementierung belaufen. Er schreibt, dies sei ein "kleiner Preis" als Gegenleistung für den unveränderlichen Schutz der Abstimmungsdaten.

Die Ukraine ist dabei, ihren Regulierungsansatz für die Kryptowährung fertigzustellen, wobei der Finanzstabilitätsrat des Landes im vergangenen Monat die Idee unterstützt hat, digitale Vermögenswerte wie Finanzinstrumente zu behandeln. Trotz ihrer relativ niedrigen Stromkosten hat die Ukraine dennoch nicht die Absicht, die informelle Mining-Industrie zu regulieren, wie Cointelegraph berichtete.