E-Zigarettenverbot in den USA: Sorge um Bitcoin-Verbot durch Trump

Bitcoin (BTC) Befürworter machen sich erneut Gedanken darüber, ob die Vereinigten Staaten Kryptowährung verbieten werden. Grund dafür sind die Bemühungen der Gesetzgeber, aromatisierte E-Zigaretten zu verbieten. 

E-Zigaretten: Washington "räumt den Markt auf"

Diese plötzlichen Beschränkungen, die sowohl das Weiße Haus als auch die Behörde für Nahrungs- und Arzneimittel am 12. September bestätigten, haben zur Folge, dass E-Zigaretten innerhalb eines Monats vom US-Markt verschwinden werden.

Hersteller können ihre Produkte in Zukunft möglicherweise zurückbringen, sofern Sicherheitstests nachweisen können, dass sie keinen Anstieg von Lungenerkrankungen verursachen. Dieser Aspekt hat diese Maßnahmen auch erst ausgelöst.

"Die Trump-Regierung macht deutlich, dass wir den Markt für aromatisierte E-Zigaretten aufräumen wollen, um dem zutiefst beunruhigenden, epidemischen Konsum von E-Zigaretten durch Jugendliche entgegenzuwirken. Dieser Trend wirkt sich auf Kinder, Familien, Schulen und Gemeinschaften aus", so der Gesundheits- und Sozialminister Alex Azar in einer Erklärung.

"Nichts unmöglich" für Trump

Auch wenn es sich nicht direkt um Kryptowährungen handelt, äußerten einige Leute aus der Branche dennoch Bedenken, dass solche exekutiven Befugnisse ebenso leicht auf Bitcoin ausgeweitet werden könnten.

"Diese Bereiche sind nicht miteinander verwandt, aber das zeigt, dass das Weiße Haus eine Anordnung erlassen kann, die alles mögliche verbietet. Und eine solche könnte sogar Bitcoin verbieten", so der Fundstrat Global Advisors-Mitbegründer Tom Lee in einem Kommentar.

Er fügte hinzu:

"Ich erwarte das nicht. Aber im derzeitigen Weißen Haus gibt es nichts, das unmöglich ist oder außerhalb der Reichweite liegt."

Wie Cointelegraph berichtete, hat Präsident Donald Trump sich zuvor negativ über Kryptowährungen geäußert. Seine Kommentare schreckten die Märkte auf und wurden anschließend von hochrangigen Regierungsbeamten unterstützt.

Seit der Kritik im Juli gab es zwar keine politischen Veränderungen, aber die regional unterschiedlichen Regulierungen in den USA in diesem Zusammenhang bereitet Unternehmen und Verbrauchern weiterhin Sorgen.