US-Kommission für bundesweiten Handel: Workshop zu Krypto-Betrügereien

Die US-Kommission für bundesweiten Handel (FTC) wird diesen Sommer einen kostenlosen Workshop mit dem Titel "Entschlüsselung von Kryptowährungsbetrügereien" abhalten. Das geht aus einer Pressemitteilung vom 30. April hervor. Das Hauptziel des Workshops ist es, die Öffentlichkeit über Risiken im Kryptobereich aufzuklären.

Die Veranstaltung wird Verbrauchergruppen, Strafverfolgungsbehörden, Forschungseinrichtungen und den privaten Sektor umfassen. Dabei soll untersucht werden, wie Betrüger das öffentliche Interesse an digitalen Währungen ausnutzen. In der Pressemitteilung der FTC heißt es, dass das Interesse an Krypto in diesem Jahr genauso angestiegen ist, wie die Anzahl an Betrügereien. Die Aufsichtsbehörde sprach von einer Zunahme von "betrügerischen Investitions- und Geschäftschancen, Köder- und Switch-Systemen und irreführend vermarkteten Mining-Maschinen".

Der kostenlose Workshop findet am 25. Juni an der DePaul University in Chicago statt und wird auch im Rahmen eines Webcasts angeboten. Der Krypto-Workshop ist laut der Pressemitteilung Teil der aktuellen Bemühung der FTC, um Verbraucher zu schützen, die neue Finanztechnologien nutzen.

Im März erstellte die FTC eine Blockchain-Arbeitsgruppe, die Betrugsversuche im Blockchain- und Kryptobereich ins Visier nimmt. Die US-Wertpapier- und Börsenkommission (SEC) startete Kryptowährungs-Stichproben ebenfalls im März als Teil ihrer Gesamtuntersuchung zur Problematik, inwiefern Initial Coin Offerings (ICO) unter die Wertpapiervorschriften fallen könnte.