Stablecoin-Projekt Basis sammelt 108 Mio. Euro durch große Risikokapitalfirmen

Das in den USA ansässige Blockchain-Projekt Basis (ehemals Basecoin) behauptet eine nicht volatile Kryptowährung oder Stablecoin bieten zu können. Es hat kürzlich umgerechnet über 100 Mio. Euro von namhaften Investoren gesammelt. Das geht aus einem offiziellen Blogpost vom 18. April hervor.

Basis gab heute bekannt, dass sie im Rahmen einer Privatplatzierung umgerechnet über 100 Mio. Euro von einer Reihe großer Risikokapitalakteuren sammeln konnten. Darunter sind Bain Capital Ventures und Andreessen Horowitz.

Basis wurde im Jahr 2017 als Kryptowährungs-Start-Up ins Leben gerufen und zielt darauf ab, mittels eines automatisierten Betriebs, der von der Blockchain-basierten "algorithmischen Zentralbank" ausgeführt wird, einen Stablecoin bieten zu könnten.

Der Basis-Mitbegründer Nader Al-Naji hat Techcrunch von seiner frühen Bitcoin (BTC)-Begeisterung erzählt und erinnerte sich zurück, wie er anfing, Bitcoins auf seinem College-Campus im Jahr 2012 zu minen. Doch die Basis-Entwickler wollen ihren Coin zum Gegenteil des knappen und hochvolatilen Bitcoin machen. Auf seiner Website behauptet das Unternehmen, dass "Kryptowährungen für den Mainstream-Einsatz zu volatil waren".

Weitere Investoren bei der Kapitalbeschaffungsrunde des Projekts sind Leute und Unternehmen wie GV, Stanley Drucksmiller, Kevin Warsh, Lightspeed, Foundation Capital, Wing VC, NFX Ventures, Valor Capital, Zhenfund, INBlockchain, Ceyuan und Sky9 Capital.

Die Entwickler des Projekts wollten kein voraussichtliches Einführungsdatum für die Kryptowährung nennen.

Basis ist nicht das erste Unternehmen, das sich auf die Entwicklung einer stabilen Kryptowährung konzentriert. Projekte wie CoinoUSD, NuBits und Tether haben versucht, eine stabile digitale Währung zu entwickeln, die an den US-Dollar gebunden ist.

Cointelegraph berichtete im März, dass eine Gruppe von Finanziers umgerechnet etwa 24 Mio. Euro aufgebracht hat, um einen Fiat-gebundenen Stablecoin namens Saga zu entwickeln. Anfang Januar wurde berichtet, dass das Havven-Projekt den "weltweit ersten" Token-Verkauf für eine dezentrale Stablecoin-Plattform startete.

Andreessen Horowitz gehörte auch zu den bedeutenden Risikokapitalinvestoren, die die Blockchain-Wertpapierplattform Harbour finanzierten. Gestern, am 17. April, wurde bekanntgegeben, dass umgerechnet etwa 22 Mio. Euro in einer Finanzierungsrunde gesammelt wurden.