Wyoming legt Gesetzesentwurf für Tokenisierung von Aktien vor

Ein Gesetzesvorschlag, der es Unternehmen ermöglichen soll, Blockchain-basierte Token auszugeben, die Aktien repräsentieren, wurde am 16. Januar in Wyoming vorgelegt, so eine offizielle staatliche Informationswebseite für Gesetze.

Die House Bill 185 wird von den Abgeordneten Olsen, Brown, Hunt, Lindholm, Western und Zwonitzer sowie den Senatoren Driskill und Rothfuss unterstützt. Im Falle einer Verabschiedung wird das Gesetz am 1. Juli 2019 in Kraft treten. Im aktuellen Entwurf des Gesetzes heißt es:

"Die Satzung einer Gesellschaft kann vorsehen, dass alle oder ein Teil der Aktien der Gesellschaft durch Aktienzertifikate in Form von Zertifikats-Token repräsentiert werden können."

Der Gesetzentwurf schafft die Grundlage für die Aufbewahrung so genannter Zertifikats-Token, die Aktien auf einer Blockchain "oder einer anderen sicheren, prüfbaren Datenbank" repräsentieren, und gestattet deren digitale Übertragung.

Wie Cointelegraph kürzlich berichtete, verabschiedete Wyoming zwei neue parlamentarische Gesetze, die eine regulatorische Umgebung fördern, die für Kryptowährung und Blockchain-Innovationen vorteilhaft ist. Einer der Entwürfe legt eine neue Anlageklasse fest und definiert "offene Blockchain-Token mit spezifizierten Verbrauchereigenschaften" als "immaterielles persönliches Eigentum". Der andere Gesetzentwurf betrifft die Schaffung einer "Sandbox" für die Fintech-Regulierung - eine überwachte und flexible Testumgebung, die Ausnahmeregelungen in Bezug auf bestimmte Gesetze und Regeln vorsieht, die ansonsten die Innovation behindern würden.