Studie: 14 Prozent aller japanischen berufstätigen Männer investieren in Kryptowährungen

Nach Ergebnissen einer Umfrage unter männlichen japanischen Angestellten im Alter von 25 bis 30 Jahren, die am 3. April von Shin R25, einem Online-Magazin für junge Geschäftsleute veröffentlicht wurden, besitzen 14 Prozent der Befragten Kryptowährungen.

Von Januar 2018 bis März 2018 hatten landesweit 4.734 Männer an der Shin R25 "Befragung zu Kryptowährungen" teilgenommen. Der Umfrage zufolge gab über ein Viertel der Befragten mit Kryptowährungen an, dass dies ihre erste Investitionserfahrung sei.

92 Prozent der jungen japanischen männlichen Angestellten mit Eigentum an Kryptowährungen gaben an, dass sie "zum Investieren" in die Kryptomärkte eingestiegen seien, 37,4 Prozent "vorerst, weil es ein Trend sei" und 19,9 Prozent aufgrund von "Empfehlungen durch Bekannte und durch die Medien".

In Bezug auf ihre Bestände gaben 34,5 Prozent der Befragten an weniger als 50.000 Yen (etwa 469 Dollar) investiert zu haben, und nur 10,2 Prozent 1 Mio. Yen oder mehr (9.360 Dollar oder mehr).

Die Mehrheit der Befragten, 24,3 Prozent, hat ihr Krypto-Guthaben zwischen Oktober und Dezember 2017 erworben, während 15 Prozent einstiegen, als in 2018 die Kurse stark gefallen waren.

Auf die Frage nach ihren Zukunftsplänen für ihre Kryptowährungsanlagen antworteten 47,1 Prozent, dass sie "aktiv in die Zukunft investieren möchten" und 35,4 Prozent, dass sie "nicht weiter investieren wollen".

Cointelegraph-Autor Joseph Young gab sich von der seiner Meinung nach "hohen Adoptionsrate" überrascht.

Eine Studie hat ergeben, dass 14% der Mitarbeiter in Japan im Alter von 20~25 Jahren bereits in Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum investiert haben oder diese halten.

Dies ist eine überraschend hohe Akzeptanzrate, ich hatte mit weniger als 10% gerechnet, selbst in einem führenden Kryptowährungsmarkt wie Japan.

Japans Kryptowährungssektor war Anfang dieses Jahres durch einen Hack von rund 534 Mio. $ in NEM bei der japanischen Krypto-Börse Coincheck erschüttert worden. Nach dem Hack führte die japanische Finanzdienstleistungsbehörde Vor-Ort-Inspektionen bei 15 nicht registrierten Krypto-Börsen im Land durch, schickte Anweisungen zur Geschäftsverbesserung an sieben von ihnen und stellte den Betrieb bei zwei Börsen vorübergehend ein.

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