AirAsia baut eigene Zahlungsplattform und denkt über ICO nach

Die bahnbrechende südostasiatische Billigairline AirAsia möchte laut einem Bericht von TechCrunch von Freitag, 16. März, ein Initial Coin Offering (ICO) abhalten, um "Kosten zu sparen".

Im Gespräch mit TechCrunch während der der Money20/20 Asia Konferenz, die am 15. März endete, bestätigte der Geschäftführer Tony Fernandes, dass der Betreiber "eine Zahlungsplattform baut", um sein "Big Loyalty"-Prämiensystem mit dem Potenzial für ICO-Token zu "verheiraten".

"Wir haben zwei Dinge, die sehr interessant sind und für das ICO von Bedeutung sein werden. Eine davon ist unsere Treuekarte mit unseren 'BIG Points' und ich denke, diese BIG Points können problemlos in die Blockchain übertragen werden"

, sagte er dem Nachrichtendienst.

"Wir haben ein Produkt, dass eine Währung im Big-Loyalty-System sein könnte... Wir bauen eine Zahlungs-Plattform, sodass wir die zwei gut miteinander verheiraten können.Wir haben ein Ökosystem, welches Ihnen die Nutzung dieser Währung erlaubt, es macht keinen Sinn, eine Währung zu besitzen, die keine Anwendung findet."

AirAsia ist das zweite große Unternehmen, dass ICO-Pläne innerhalb der letzten Monate ankündigt, nach der Messenger-App Telegram, die derzeit einen Multi-Milliarden-Dollar-Verkauf abhält..

Obwohl ICO-Regulierung zunehmend und weltweit in den Fokus von Regierungen rücken, bleibt Fernandes zuversichtlich, dass er das derzeitige und zukünftige Klima bewältigen kann.

"Wir operieren in der am stärksten regulierten Industrie der Welt, wir wissen also, wie man mit Regulatoren und Gesetzgebungen umgehen muss.", fügt er hinzu.

In Malaysia, wo AirAsia gelistet ist, hatten Regulatoren erst im Februar neue Gesetze erlassen und beobachten weiterhin aufmerksam ICO-Projekte.

Fernandes machte keine Angaben darüber, welche Summen das Unternehmen mit dem ICO erwirtschaften möchte. 

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