Die Assoziation thailändischer Wertpapierfirmen (ASCO) erwägt die Gründung einer gemeinsamen Krypto-Börse und plant dabei, dass sich mehrere Firmen gemeinsam um eine Krypto-Banklizenz bewerben, wie die lokale Nachrichtenagentur Bangkok Post am 2. Juli berichtete.
Pattera Dilokrungthirapop, der Vorstandsvorsitzende von ASCO, gab der Bangkok Post gegenüber zu Protokoll, dass sich diverse nationale Aktienfirmen bei der Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde Thailands (Thai SEC) um eine gemeinsame Krypto-Bankenoperationslizenz bewerben werden.
Eine Wertpapiergeschäftslizenz reicht aus, damit Firmen zu digitalen Vermögensvermittlern und -händlern werden können und digitale eToken-Wallets betreiben dürfen. Allerdings müssen die Aktienfirmen die gesammelten Vermögenswerte der Gesellschaft mit einem angemessenen System zur Erhaltung der Anlegereigenschaften trennen.
Dilokrungthirapop sagte der Bangkok Post, dass Krypto-Investoren "lieber mit uns handeln", da der Wertpapierhandel dem Handel mit digitalen Werten ähnelt und "wir seit langem im Wertpapierhandel tätig sind".
Er fügte hinzu, dass die ASCO-Wertpapierfirmen auch an Portalen für Initial Coin Offerings (ICO) interessiert sind und dass die Organisation mit der Thai SEC zusammenarbeiten werde, damit die Aktienfirmen ihre Operationen in das Feld der digitalen Vermögenswerte ausbauen können.
Mitte Mai trat das thailändische Rechtsrahmenwerk für Kryptowährungen in Kraft, welches Kryptowährungen als "digitale Vermögenswerte und digitale Token" klassifiziert und sie somit in die Zuständigkeit der Thai SEC stellt.
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