Australien: Kontroverses Kohlekraftwerk wird zu

Zwei Blockchain-Unternehmen haben sich zusammengeschlossen, um eine Bitcoin-Mining-Projekt im Wert von rund 126 Mio. Euro in einer kontroversen Kohleanlage in Australien zu verwirklichen. Der Deal wurde heute, am 7. Mai in einer offiziellen Ankündigung bestätigt.

In einem Statement der australischen Wertpapierbörse (ASX) enthüllen das Startup IoT Blockchain und der Mining-Hardwarehändler Royalti Blockchain Group die gemeinsamen Pläne zur Entwicklung eines Mining-Komplexes in der besagten Energieanlage.

Sie wollen die Redbank-Energiestation in einen "Blockchain-Anwendungskomplex" umwandeln und zu einem günstigen Preis Energie von der nahegelegenen Hunter Energy Power Station beziehen. Wenn die Initiative mit ihrem Antrag durchkommt, würde dies eine BTC-Mining-Operation mit einer Spannbreite von zwei Hektar einleiten.

Alte Energieanlagen für BTC-Mining-Projekte umzubauen, ist ein anhaltender Trend in den vergangenen Jahren, der jedoch oft nicht ohne Probleme abläuft.

Ähnliche Projekte im Staat New York sowie in Kanada wurden von den Autoritäten heftig kritisiert, da kein gerechtfertigter Nährwert für die lokale Wirtschaft erkennbar sei, wie Cointelegraph Anfang des Jahres berichtete.

Der Blockchain-Anwendungskomplex sieht vor, seine Energie in der nächsten Dekade aus einer Region in New South Wales zu beziehen, etwa 120km nördlich von Sydney.

Abkommen zur Energiebeziehung sind normalerweise auf fünf Jahre begrenzt, mit der Option auf eine Erweiterung um nochmals 5 Jahre für ein Total von 20 Megawatt an Energie zu 7 Cents (0,11 AUD) pro Kilowattstunde.

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