Bakkt: Bitcoin-Futures-Volumen steigt um 260 Prozent

Die institutionelle Bitcoin (BTC)-Handelsplattform Bakkt ist kurz davor, ihr Allzeithoch in Sachen Handelsvolumen zu verdreifachen. Sie hatte letzte Woche bereits neue Rekordvolumen erreicht. 

Bakkt reagiert auf Nachrichten aus China

Der Twitter-Überwachungsdienst Bakkt Volume Bot hat am 26. Oktober angezeigt, das am Freitag 1.183 Bitcoin-Futures oder 1.183 BTC (11 Mio. US-Dollar) auf Bakkt gehandelt wurden. 

Am Donnerstag waren es noch 331 Kontrakte (3,1 Mio. US-Dollar) und in nur 24 Stunden stieg diese Zahl um 257 Prozent. Damit wurden alle vorhergehenden Sprünge nach oben im Oktober in den Schatten gestellt. 

Handelsvolumen der Bitcoin Terminkontrakte von Bakkt

Handelsvolumen der Bitcoin Terminkontrakte von Bakkt. Quelle: Bakkt Volume Bot

Am Montag wurden über den Tag 240 BTC (2,3 Mio. US-Dollar) gehandelt. Das war allerdings nur der Beginn des Handelstages. 

Diese Entwicklung auf Bakkt profitierte eindeutig von der Nachricht, dass China die Blockchain-Technologie nun offiziell begrüßt. Dies wurde Ende letzter Woche berichtet. Daraufhin reagierte Bitcoin sofort und kam anschließend Höchststände von bis zu 10.500 US-Dollar. .

Novogratz: Depots für ein stärkeres Interesse

Der Erfolg von Bakkt im Vergleich zu seinem Start im September umso bemerkenswerter. Wie Cointelegraph damals berichtete, waren die Meinungen über die Bakkt-Futures gespalten - am ersten Tag wurden nur 71 BTC (damals rund 700.000 US-Dollar) gehandelt.

Aufgrund der Kursvolatilität von Bitcoin wurde das Unternehmen kritisiert, dass es die Märkte unter Druck setze. Eine Führungskraft sagte gegenüber Mainstream-Medien, dass die Bakkt-Futures Bitcoin bei der Preisfindung sogar helfen würden. 

Branchenexperten gehen davon aus, dass institutionelle Instrumente Bitcoin auch in Zukunft unterstützen werden. Insbesondere das Aufkommen von Depotlösungen für Anleger sollte zusätzliche Investitionen anregen, wie der bekannte Investor Mike Novogratz in einem Interview letzte Woche prognostizierte. 

Bakkt plant die Einführung eines Depotdienstes. Das Unternehmen hat am Mittwoch dazu regulierte Bitcoin-Optionen angekündigt. Novogratz ist plant ebenfalls, solche auf den Markt zu bringen.