Santander Bank nutzt bei Aktionärsversammlung für Abstimmung erstmals Blockchain-Technologie

Als eine der größten Banken in Europa hat Santander mit Hauptsitz in Spanien als erstes Unternehmen die Blockchain-Technologie für eine Aktionärsabstimmung eingesetzt, teilte das Unternehmen am 17. Mai mit.

Um eine Investorenabstimmung auf der Hauptversammlung am 23. März mit Blockchain-Technologie zu ermöglichen, hat sich die Bank mit dem US-Unternehmen Broadridge Financial Solutions zusammengeschlossen.

JPMorgan und Northern Trust nahmen als Treuhandbanken teil, wie eine zusammen mit Santanders Blockchain-Lab veröffentlichte Pressemitteilung bestätigte.

"Die Blockchain-Technologie hat die Effizienz und Transparenz des Empfangs- und Abstimmungsprozesses erhöht, was dazu führen wird, dass die Lücke zwischen allen Beteiligten geschlossen wird", kommentierte Luis Antonio Perez, Leiter des Bereichs Corporate Services.

Die Aktionärsabstimmung ist das jüngste Beispiel für die zunehmende Nutzung von Blockchain-Technologie in Abstimmungsprozessen, wobei Behörden aktuell vor allem prüfen, wie die Technologie gegenüber Standardverfahren verbessert werden könnte.

Russland plant, die Wahl per Blockchain auf lokaler Ebene zu testen, während Sierra Leone im März durch falsche Gerüchte als angeblich erstes Land in die Schlagzeilen geriet, das bei seinen landesweiten Wahlen Blockchain-Wahlen eingesetzt habe.

Santander hat im vergangenen Monat ein eigenes Pilotprojekt gestartet, um gemeinsam mit Ripple einen internationalen Blockchain-Zahlungsservice für Kunden in bestimmten Märkten anzubieten.

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