Der Gouverneur der Bank of England hält nicht viel von Bitcoins

Gouverneur Mark Carney von der Bank of England (BoE) argumentiert, dass Bitcoin keine legitimierte Währung sei, da die “traditionellen” Definition nicht eingehalten werden, wie The Telegraph am Montag, am 19. Februar, berichtete.

Bei einem Event an der Londoner Regent's University behauptet Carney vor Studenten, dass Bitcoin sowohl als Wertaufbewahrungs-  sowie als legitimes Tauschmittel versage. "Kryptowährung wiederspricht den traditionellen Anforderungen, die wir an Geld stellen. Sie ist aufgrund ständiger Fluktualitäten kein gutes Wertaufbewahrungsmittel und niemand benutzt sie als Tauschmittel."

Lediglich der zugrunde liegenden Blockchain-Technologie gegenüber war er gnädig gestimmt; diese könne aufgrund ihrer dezentralisierten Natur "eventuell noch nützlich werden, um finanzielle Transaktionen zu legitimisieren."

Das Argument von Kryptowährungen als schlechtes Tauschmittel taucht vermehrt im Bezug auf Bitcoins auf. Der bekannte Zahlungsabwickler Stripe stellte aufgrund der hohen Transaktionskosten und langsamen Bestätigungszeiten am 24. Januar 2018 seine Unterstützung für Bitcoin ein. Bereits einen Monat zuvor, am 7. Dezember, entschied auch die Spieleplatform STEAM, keine Zahlungen in Bitcoin mehr zu akzeptieren. Steam begründet die Entscheidung ebenfalls mit hohen Transaktionsgebühren von bis zu 20 Dollar und der Volatilität der Währung.

Die Bundessteuerbehörde der Vereinigten Staaten (IRS) definiert virtuelle Währungen als eine "digitale Repräsentation von Wert, welche als Tauschmittel fungiert, als Rechnungseinheit und/oder als Wertaufbewahrungsmittel". Seit März 2014 wird Kryptowährung als Eigentum versteuert. 

 

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