Der ehemalige Binance-CEO Changpeng Zhao, auch bekannt als CZ, befindet sich laut der Mitbegründerin, He Yi, in einer „positiven Situation“. CZ soll am 30. April in den Vereinigten Staaten wegen eines Kapitalverbrechens verurteilt werden.

Yi zerstreute auf dem Binance Chinese Meetup, das am Rande der Token2049-Konferenz in Dubai stattfand, zugleich „Bedenken über den regulatorischen Status“ der Kryptobörse. Eine firmeneigene Meldung führt dahingehend aus:

„Die derzeitige Lage von CZ in den USA ist weitgehend ruhig, und der Druck der Regulierungsbehörden wurde intern vorweggenommen. Yi ist der Ansicht, dass die derzeitige Situation unter den gegebenen Umständen das bestmögliche Ergebnis darstellt.“

Bei seiner Verurteilung vor dem Bezirksgericht von Western Washington könnte CZ eine Haftstrafe von bis zu 10 Jahren erhalten. Die in den Richtlinien empfohlene Strafe beträgt 12 bis 18 Monate. Die einzige Anklage resultiert aus einem im November erzielten Vergleich, der das Unternehmen auch dazu verpflichtete, 4,3 Milliarden US-Dollar Strafe zu zahlen. Dieser Vergleich zwang CZ auch zum Rücktritt als Binance-CEO.

CZ ist in den Vereinigten Staaten gegen eine Kaution in Höhe von 175 Millionen US-Dollar auf freiem Fuß und unterliegt Reisebeschränkungen. Er bat zweimal erfolglos um die Erlaubnis, nach Dubai, wo er lebt, reisen zu dürfen, da eines seiner Kinder gesundheitliche Probleme hat. Daraufhin hat die US-Staatsanwaltschaft versucht, seine Pässe zu beschlagnahmen. CZ besitzt einen kanadischen Reisepass und ist auch Staatsbürger der Vereinigten Arabischen Emirate.

Yi ist die Mutter von mindestens zwei der drei Kinder von CZ, allerdings bestreitet sie, dass die beiden derzeit eine Liebesbeziehung haben. Sie besitzt eine ungenannte Beteiligung an der Kryptobörse.

Quelle: CryptoCoins68

Binance hat sich seit seinem Rücktritt als CEO von CZ distanziert. Er wurde durch Richard Teng ersetzt, den ehemaligen Binance-Leiter für regionale Märkte außerhalb der Vereinigten Staaten. Teng betont, dass Binance unter seiner Führung „völlig anders“ ist. Die Börse hat Anfang des Monats einen Vorstand gebildet.

Berichten vom 18. April zufolge hat Binance mittlerweile eine Lizenz als Virtual Asset Service Provider (VASP) in Dubai erhalten. Als Bedingung für die Lizenzierung wurde CZ angeblich aufgefordert, die Stimmrechte am lokalen Firmenableger Binance FZE aufzugeben. Binance hat diese Angelegenheit bisher nicht kommentiert.

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