Kryptobörse Binance beschränkt Zugang für Personen mit Wohnsitz in Japan

In einer Ankündigung vom 15. Januar auf der japanischen Support-Website von Binance gab die Kryptobörse bekannt, dass sie den Zugang zu einem unbestimmten späteren Zeitpunkt für in Japan ansässige Personen einschränken würde.

Die Beschränkung soll schrittweise umgesetzt werden. Weitere Einzelheiten sollen laut der Ankündigung erst später bekannt gegeben werden.

Derzeit gibt es keine Einschränkungen und  japanische Nutzer können noch normal auf Binance mit Kryptowährungen handeln.

Binance hatte sich nach seinem Weggang aus China zunächst in Japan angesiedelt. Wie Cointelegraph im März 2018 berichtete, zog die Börse nach einer offiziellen Warnung der japanischen Aufsichtsbehörden wegen des Fehlens einer nationalen Börsenlizenz schließlich nach Malta um.

Mehrere Börsen haben sich seitdem bei der Regulierungsbehörde registriert. Der Binance-Rivale Huobi hatte die Lizenz im Januar 2019 erhalten, die japanische Börse BitBox des Unternehmens LINE konnte sich die Lizenz im September sichern.

Es besteht die Möglichkeit, dass die Binance auf regulatorische Schwierigkeiten stieß, obwohl sie nicht rechtmäßig im Land ansässig ist. So stellte die Krypto-Börse Kraken stellte im April 2018 die Dienstleistungen für japanische Einwohner ein, begründete dies allerdings mit steigenden Kosten für die Geschäftstätigkeit - möglicherweise aufgrund der Lizenzpflicht.

Die diesbezüglichen Anfragen von Cointelegraph an Binance sind bislang nicht beantwortet worden. Wir aktualisieren diese Meldung, sobald wir mehr Informationen erhalten.