TV-Sender CNBC hält Bitcoin-Kurs von 250.000 US-Dollar für realistisch

Der große Nachrichtensender CNBC hat am 20. Dezember die These gestützt, dass Bitcoin (BTC) in den kommenden Jahren bis auf einen Kurswert von 250.000 US-Dollar klettern kann.

In einer neuen Folge der Sendung Fast Money kamen gleich mehrere Bitcoin-Fürsprecher zu Wort, die der marktführenden Kryptowährung eine rosige Zukunft prognostizieren.

CNBC Analyst stützt Prognose von Tim Draper

So sprachen sich hier sowohl der CNBC Analyst Brian Kelly als auch der Fundstrat Investmentberater Tom Lee dafür aus, dass Bitcoin mittelfristig sehr wohl diese astronomischen Höhen erreichen könnte.

Kelly ging dabei zunächst auf die Prognose des Großinvestors Tim Draper ein, der für seinen Bitcoin-Enthusiasmus bekannt ist und Anfang der Woche erneut ein Kursziel von 250.000 US-Dollar in den Raum stellte.

Dies hält auch Kelly für absolut realistisch, was er anhand eines Kursdiagrammes von Bitcoin belegt, das in logarithmischer Darstellung abgebildet ist. So meint er:

„Wenn Bitcoin einfach so weitermacht wie bisher und im bisherigen Kanal der Kursentwicklung verbleibt, dann liegt das Kursziel bei 200.000 – 250.000 US-Dollar.“

Sollte die marktführende Kryptowährung wirklich jemals so hoch klettern, dann hätte sie damit 50% der Marktkapitalisierung von Gold erreicht, was einem Marktwert von 4,5 Billionen US-Dollar entsprechen würde. Als Anlageprodukt konnte Bitcoin Gold in diesem Jahrzehnt bereits ausstechen, wie Cointelegraph zuletzt gezeigt hat.

Kelly hält für möglich, dass die Kryptowährung tatsächlich zum digitalen Gold avancieren könnte, um dadurch auf diese Höhen zu klettern:

„Ich denke, dass Tim Draper davon ausgeht, dass Bitcoin Gold langfristig Marktanteile wegnehmen kann. Das sehe ich genauso.“

Kommt es bald zur Trendwende?

Obwohl diese Prognosen insgesamt nicht neu sind, ist es doch erstaunlich, dass sich eine Institution der Massenmedien, wie CNBC es ist, dazu entschließt, Kursziele dieser Größenordnung so offensiv zu kommunizieren.

Dies ist umso erstaunlicher, da die Quantität der Berichterstattung durch die jüngste Talfahrt von Bitcoin wieder deutlich weniger geworden ist. Im Zuge dessen gab es zuletzt höchstens Negativschlagzeilen, wie am vergangenen Mittwoch, als die New York Post meinte, dass der Bitcoin-Kurs in der momentanen Weihnachtszeit kollabiert.

Viele Krypto-Experten vergleichen die aktuelle Stimmungslage um Bitcoin zum Bärenmarkt von Ende 2018, in dem es sich ähnlich verhalten hatte.

Allerdings zeigen bereits einige Indikatoren, dass für Bitcoin womöglich schon bald wieder die Trendwende bevorsteht, die den Kurs wieder nach oben treiben könnte.