Hohes Mining-Interesse treibt Bitcoin-Schwierigkeitsgrad weiter steil nach oben

Der Schwierigkeitsgrad für das Mining von Bitcoin (BTC) wird im dritten Quartal 2019 um ca. 60% steigen, obwohl diese zuletzt bereits nach oben gegangen ist.

Hohe Schwierigkeit lässt auf großes Interesse schließen

Wie Daten des Krypto-Analysten Kevin Rooke am 19. September zeigen, ist die sogenannte „Mining-Difficulty“ seit 2016 in jedem Quartal durchschnittlich um 42% gestiegen.

Einzige Ausnahme ist dabei das Q4 2018, das gleichsam den Tiefpunkt des damaligen Abwärtstrends darstellt. Seitdem geht es für den Schwierigkeitsgrad jedoch wieder stetig nach oben. 2019 ging es dabei steil bergauf im Vergleich zum letzten Jahr.

Rooke kommentiert die Zahlen für das laufende Quartal wie folgt:

„Der Schwierigkeitsgrad wird im Q3 voraussichtlich um 60% steigen, obwohl es zum Ende des Q2 bereits einen neuen Rekordwert erreicht hatte.“

Bitcoin difficulty all-time chart

Bitcoin Mining-Schwierigkeitsgrad. Quelle: Blockchain

Die Mining-Difficulty zeigt an, wieviel Aufwand betrieben werden muss, um komplexe Rechenleistungen durchzuführen und damit den nächsten Block der Bitcoin-Blockchain freizuschalten, wofür wiederum eine Belohnung ausgezahlt wird.

Je mehr Wettbewerb es auf der Bitcoin-Blockchain gibt, desto höher der Schwierigkeitsgrad. Ein hoher Schwierigkeitsgrad bedeutet also im Umkehrschluss, dass das Interesse am Mining derzeich auch hoch ist.

Bitcoin-Fundamentaldaten stärker als je zuvor

Wie Cointelegraph zuvor berichtet hatte, ist die Mining-Difficulty nur eine der Fundamentaldaten von Bitcoin, die sich in diesem Jahr bisher stark präsentieren.

Die sogenannte Hashrate, ein Maß für die insgesamt verfügbare Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerkes, hat erst diese Woche einen neuen Rekordwert aufgestellt.

Experten vermuten, dass die positiven Fundamentaldaten früher oder später einen weiteren Anstieg des Bitcoin-Kurses zur Folge haben werden, allerdings hat die positive Stimmungslage bisher noch keine Früchte getragen.

Der Krypto-Aktivist Hodlonaut unterstrich den Optimismus der Community am Donnerstag stellvertretend in einem Tweet.