Zum ersten Mal seit November 2021 ist die Bitcoin Mining-Schwierigkeit gesunken und korrigierte um 1,49 Prozent. Zuvor gab es sechs aufeinanderfolgende Schwierigkeitsanpassungen nach oben, durch die die Mining-Schwierigkeit und die Hashrate Allzeithochs erreichten.
Die durchschnittliche Hashrate sank in den letzten zwei Wochen auf 197,19 Exahashes pro Sekunde (EH/s), so dass die durchschnittliche Blockzeit mit 10 Minuten und 9 Sekunden das Ziel von 10 Minuten überschritten hat. Die Schwierigkeitsanpassung hatte zur Folge, dass es für die Miner, die um die Lösung von gültigen Blöcken konkurrieren, geringfügig einfacher wurde.

Die Schwierigkeitsanpassung ist eine der herausragendsten Funktionen des Bitcoin-Protokolls. Alle zwei Wochen oder nach 2.016 bestätigten Blöcken wird die Schwierigkeit für das Mining eines neuen Blocks auf Basis des Durchschnitts der letzten 2.016 Blöcke "angepasst". Dadurch wird das Mining von Blöcken jeweils einfacher oder schwieriger.
Im Bitcoin-Whitepaper schrieb Satoshi Nakamoto dazu: "Die Proof-of-Work-Schwierigkeit wird durch einen gleitenden Durchschnitt bestimmt, der eine durchschnittliche Anzahl von Blöcken pro Stunde sicherstellen soll. Wenn sie zu schnell erzeugt werden, steigt die Schwierigkeit."
Die letzten 2.016 Blöcke wurden daher mit durchschnittlich 10 Minuten und 9 Sekunden zu langsam erzeugt. Infolgedessen verringert sich die Schwierigkeit automatisch und die Miner haben es nun etwas leichter, gültige Blöcke zu lösen, bis es zur nächsten Anpassung kommt.
Laut Denver Bitcoin, einem bekannten Bitcoin-Miner, könnte die Korrektur um 1,49 Prozent nach unten die einzige solche in diesem Jahr bleiben.
Bitcoin just had its first downward difficulty adjustment of 2022.
— Adam O (@denverbitcoin) March 3, 2022
Will it be the only downward adjustment of the year?
Experts still calling for 300eh+ average by December.
Fun times. pic.twitter.com/l3x8hNevaU
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Eine Korrektur um 1,49 Prozent ist quasi nichts im Vergleich zu den Anpassungen zwischen Mai und Juli 2021. Damals sorgte ein Verbot des Bitcoin-Minings in China für einen dramatischen Einbruch der Hashrate. Glücklicherweise stieg diese im Laufe des Jahres 2021 schnell wieder um 31 Prozent an, da Länder wie Kasachstan und Kanada den Rückstand wieder gut machten. Das lieferte einen Beweis für die Widerstandsfähigkeit des Netzwerks.
Der Wettbewerb in der Bitcoin-Mining-Branche wird zunehmend heftiger. Große Spieler aus der Tech-Branche, darunter auch der weltbekannte Chiphersteller Intel, die Hashrate erhöhen und ihre eigenen Miner herausbringen wollen. Denver Bitcoin hat angedeutet, dass eine Hashrate von 300 Eh/s im Jahr 2022 ein durchaus machbares Ziel sei, insbesondere weil das Mining immer widerstandsfähiger und geographisch flexibler wird.
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