Bitcoin-Mining-Gigant Bitmain investiert 430 Mio. Euro in texanische Daten- und Mining-Anlage

Die Bitcoin-(BTC)-Mining-Firma Bitmain wird ein rund 430 Mio. Euro teures Blockchain-Daten- und Mining-Zentrum in Texas errichten. Wie die Firma in einem Pressebericht am 6. August verkündet, ist der Schritt Teil der geplanten Expansion in den US-amerikanischen Markt.

Bitmain, welches nach seiner Finanzierungsrunde im Juli einen Firmenwert von über 10 Mrd. Euro hat, soll angeblich auch einen Übersee-Börsengang (IPO) mit US-denominierten Anteilen planen.

Bitmains neues Rechenzentrum wird die ehemalige Alcoa-Hütte in Rockdale, Texas, ersetzen, mit der Einschätzung, dass der Bau und die Einrichtung im vierten Quartal 2018 abgeschlossen sein werden und das Zentrum bereits Anfang 2019 "in Betrieb genommen" werden kann.

Letzten Monat wurden auf Indeed.com freie Stellenangebote sowohl für einen Projektmanager als auch Datenzentrum-Manager für Bitmain geschaltet, wobei Bitcoin den Standort des Zentrums erst in der aktuellen Pressemitteilung bestätigte.

Die Pressemitteilung merkt an, dass Bitmain mit dem Projekt 400 neue Jobs in den ersten zwei Jahren schaffen will und spricht von einem Investment über eine halbe Mrd. US-Dollar über sieben Jahre verteilt in die gesamte Wirtschaft.

Ungeachtet den geteilten Meinung von sowohl den US-amerikanischen als auch den kanadischen Autoritäten gegenüber Kryptowährung-Mining, sind beide Länder zur Zielscheibe von Geschäften geworden, die von den billigeren Energiekosten in den neues Gebieten profitieren wollen.

Im Juni bestätigte die Mining-Firma Coinmint, dass sie eine ehemalige Schornsteinanlage im Norden New Yorks in eine Bitcoin-Bergwerksanlage umwandeln wird.

In Kanada eröffnete Mitte Juli der lokale Miner Hut 8 nun seine zweite Mining-Anlage und wurde damit nach den damals veröffentlichten Zahlen zum weltweit "größten börsennotierten" Betreiber.