Neues Token-Ausgabeprotokoll könnte Bitcoin.com zum ICO führen.

Bitcoin.coms Geschäftsführer Roger Ver in einem neuem Bitcoin.com-Video vom 11. August, in welchem er eigentlich ein neues Tool vorstellte, welches es Entwicklern ermöglicht, Token auf der Bitcoin-Cash-Blockchain auszugeben, ebenfalls angedeutet, dass sein Unternehmen potenziell ein ICO anstrebt. 

Gemeinsam mit einem von Bitcoin.coms führenden Entwicklern, Corbin Fraser, deutete Ver in dem Video an, dass die Veröffentlichung des Wormhole-Cash-Protokolls, welches die Token-Erschaffung auf Bitcoin Cash ermöglicht, komplett neue Möglichkeiten mit sich bringt.

"Zum Besseren oder Schlechteren kommen ICOs und CryptoKitties in naher Zukunft wahrscheinlich zu Bitcoin Cash", sagte Fraser, worauf Ver antwortete:

"Sie kommen vielleicht auch zu Bitcoin.com Wir denken darüber nach, vielleicht ein eigenes ICO für die Spiele-Sparte der Plattform durchzuführen; vielleicht werden einen Token ausgeben und Dividenden zahlen oder einen Teil des Geldes nutzen... um Token auf dem offenen Markt zurückzukaufen."

Gleichzeitig mit der Markteinführung von Wormhole landen auch die Krypto-Mining-Operationen von Bitmain, welcher gemeinsam mit Bitcoin.com die Hauptproviderbasis von Bitcoin Cash bildet, in den Schlagzeilen, der selbst Pläne für einen Börsengang (IPO) verfolgt.

Wie diverse Kommentaren berichten, könnte das Schema dabei helfen, einige der verdächtigen Cash-Flow-Probleme des Mining-Giganten zu mindern, der sich im vergangenen Jahr zugunsten des Bitcoin Cash(BCH)-Token von Bitcoin (BTC) getrennt hatte.

Der Schritt war wohl ein Desaster für Bitmain, wie ein vorbörslicher Dokumenteneintrag andeutet, der aussagt, dass die Firma enorme Summen an Geld verloren hat, als der Wert von BCH im Laufe des Jahres 2018 kollabierte.

"Laut dem Pre-IPO Investor-Deck von Bitmain haben sie den größten Teil ihrer [Bitcoins] für [Bitcoin Cash] verkauft. Bei 900 US-Dollar/BCH haben sie in den letzten 3 Monaten eine halbe Milliarde lassen müssen", folgerte der CSO von Blockstream, Samson Mow, in einem Twitter-Kommentar am 11. August.