Bitfinex und Tether erhalten Zwangsvorladungen von US-Regulierungsbehörden

Die große Kryptobörse Bitfinex und der Token-Herausgeber Tether haben von US-Regulierungsbehörden Zwangsvorladungen erhalten, da noch immer fraglich ist, inwiefern letzterer "tatsächlich" wert ist.

Wie laut Bloomberg am Dienstag, 30. Januar, aus anonymen Quellen hervorgeht, ist Tether's fiktive US-Dollarbindung immer mehr unter Verdacht geraten und Behörden beanstanden nun "routinemäßig" die gesetzliche Vorhersehung.

"Wir erhalten routinemäßig rechtliche Verfahren von Strafverfolgungs- und Regulierungsbehörden, die Untersuchungen durchführen" zitiert die Veröffentlichung aus Emails von Bitfinex und Tether, die diese Woche verschickt wurden. "Wir geben grundsätzlich keine Kommentare zu solchen Fragen."

Um Tether, dessen CEO Jan Ludovicus van der Velde auch der CEO von Bitfinex ist, ist eine Kontroverse entstanden, nachdem letztes Jahr Schwankungen und Gerüchte über eine Bitcoin Kursmanipulation laut wurden.

Während unklar bleibt, aus welchem Grund genau diese Zwangsvorladungen verschickt wurden, ist dieser Schritt wenig überraschend angesichts der Verdachtswelle, der die beiden im Januar auf sozialen Netzwerken gegenüberstanden.

Die Nachricht löste gemischte Reaktionen unter Kommentatoren der Kryptowährungsindustrie aus.

WhalePanda, der bekannt für seine Tweets in Bezug auf die Handels- und Geschäftswelt geworden ist, hat eine Bemerkung zur fehlenden Verbindung zwischen Bitfinex, Tether und US-Behörden gemacht.

Währenddessen ist der Bitcoin-Kurs am Dienstag stark gefallen, was wahrscheinlich teilweise auf diese Nachrichten zurückzuführen ist. Charlie Shrem nannte diejenigen, die Bitcoin nun panisch verkaufen, "wirklich dumm", da Tether-Anteile das Risiko darstellten und Kryptowährungen "den Ausweg" aus finanziellen Verlusten darstellten.

Bei Redaktionsschluss am Dienstag lag Tether durchschnittlich bei 0,80 Euro, knapp unter der Parität, wobei der Kurs letzten Monat sogar zeitweise auf 0,84 Euro gesprungen ist.

Bitcoin ist laut den Daten von Coinmarketcap durchschnittlich um 11 Prozent gefallen.

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