Der indische Verteidigungsminister glaubt, dass Blockchain-Technologie, künstliche Intelligenz (KI) und der Bereich Big Data in Zukunft bei der Kriegsführung eine Rolle spielen würden.

Wie die lokale Tagesnachrichtenplattform Times of India am 4. November berichtete, betonte Rajnath Singh, dass Blockchain, Big Data und KI in Verteidigungsfragen ein großes Potenzial hätten.

Blockchain in der Kriegsführung

Singh sprach vor einer Reihe von Delegierten aus 80 Ländern in Delhi und äußerte ganz klar, dass Indien plane, im Zuge der Entwicklung der globalen Industrie auf Innovationen zuzugreifen. Er erklärte:

"KI, Big Data und Blockchain-Technologien haben die derzeitige Sichtweise auf die Kriegsführung bereits revolutioniert. Die Rüstungsindustrie ist in einem Umbruch. Sie will diese Technologien meistern und einsetzen, um die Sicherheit wichtiger Infrastrukturen zu gewährleisten."

Indien wird seine jährliche Verteidigungskonferenz, die DefExpo 2020, im Februar abhalten.

Indien setzt auf Blockchain ohne Bitcoin

Indien hat - wie andere Länder bereits zuvor - eine deutlich andere Haltung gegenüber der Blockchain als gegenüber den Innovationen, die sie betreibt. Insbesondere betrifft dies Kryptowährungen, wie etwa Bitcoin

Wie Cointelegraph berichtete, wurde ein Verbot verhängt, dem zufolge Börsen keine Bankendienstleistungen angeboten werden dürfen. Aus diesem Verbot entsprang ein Rechtsverfahren, das dazu führen könnte, dass Kryptowährungen insgesamt verboten werden

Das bestehende Verbot hat bereits zu Problemen geführt. Selbst die Polizei ist durch dieses Verbot nicht in der Lage, beschlagnahmte Krypto-Gelder zu transferieren.

Gleichzeitig wird Blockchain immer öfter in verschiedenen Branchen eingesetzt. Letzte Woche bestätigte ein indischer Staat, dass er an neuen Richtlinien speziell für Blockchain und KI arbeite.

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