Die Regierung von Südkorea macht Forschungsausgaben für Blockchain-Technologie ab jetzt steuerlich absetzbar, um die Innovationsfähigkeit der Branche zu fördern. Dies berichtet die englischsprachige Zeitung News Asia am 8. Januar.

Das südkoreanische Wirtschafts- und Finanzministerium macht die entsprechenden Änderungen am Steuergesetz schon für das abgelaufene Jahr gültig, dessen Fälligkeit erst im Februar eintritt. Ähnliche Begünstigungen soll es auch für Forschungen in der Robotik und bei der Bekämpfung von Feinstaub geben.

Laut Bericht können kleine Unternehmen durch die Änderungen zwischen 30 bis 40% ihrer Kosten für Forschung und Entwicklung steuerlich absetzbar machen, während mittelgroße Unternehmen immerhin 20-30% absetzen können.

Derzeit haben große Unternehmen eine steuerliche Absetzbarkeit von 0-2% für Forschung und Entwicklung, während mittlere Unternehmen auf 8-15% kommen, bei kleinen Unternehmen sind es bis zu 25%.

Wie Cointelegraph zuletzt berichtete, haben einige der großen südkoreanischen Kryptobörsen behördliche Prüfungen erfolgreich überstanden, allerdings ist die Mehrheit noch immer anfällig für Hacker-Angriffe.

Im Dezember hatte Cointelegraph gemeldet, dass zwei südkoreanische Ministerien an einem gemeinsamen Blockchain-Projekt im Logistikbereich arbeiten.

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