BMW will Autos mit Blockchain-Pass fälschungssicher machen

Der deutsche Autobauer BMW hat zusammen mit dem VeChain ein Konzept zur Blockchain-gestützten Überprüfung von Fahrzeugen entwickelt, so VeChain in einer Zusammenfassung des eigenen VeChain-Summits vom 22. April.

Unter dem Dach des Projekts “Verify Car” entwickelt BMW-Singapur einen “Vehicle Digital Passport” genannten Ausweis für Autos auf Blockchain-Basis.

Das Konzept sieht eine Übertragung von Daten mit Hilfe in Autos verbauter SIM-Karten an die VeChain-Blockchain vor, bei der die gefahrenen Kilometer automatisch auch extern und dezentral erfasst werden. Tachobetrug soll damit unmöglich werden.

Aber auch in anderen Bereichen planen VeChain und BMW den Einsatz von Blockchain-Technologie, wie etwa zum vereinfachten Carsharing von Fahrzeugen über Dienste wie DriveNow und ParkNow oder zur Lieferketten-Nachverfolgung in der Produktion.

Über Blockchain-Dienste könnten in Zukunft zudem auch Finanzdienstleistungen und Treueprogramme angeboten werden, schreibt VeChain. Zunächst stehe aber die Implementierung von “Verify Car” im Mittelpunkt des Interesses. Erste Tests seien bereits erfolgreich gewesen und BMW überlege nun, wie ein Roll-Out der funktionstüchtigen Technologie aussehen könnte.

BMW ist nicht der einzige Automobilhersteller mit großem Interesse an Blockchain-Technologie. Audi testet etwa bereits die Blockchain für Distribution und Porsche erprobt zusammen mit dem Berliner Start-up XAIN den Einsatz von Blockchain-Anwendungen in Fahrzeugen.