IT-Hardware-Lieferant will größte Bitcoin-Farm in Großbritannien bauen

Bladetec, ein britischer IT-Hardwarelieferant, hat vor Kurzem Pläne zum Bau einer Bitcoin (BTC)-Farm im Südosten von Großbritannien enthüllt. Das geht aus einem Bericht von The Sunday Telegraph vom 17. März hervor.

Das Projekt namens Third Bladetec Bitcoin Mining Company Ltd (TBBMC) will in den nächsten zwei bis drei Jahren durch Investoren umgerechnet 11,3 Mrd. Euro für den Bau und Betrieb der Farm aufbringen. Die Entwickler planen dann laut Envestry, der Finanzierungsplattform für das Projekt, die geminten Coins sowie die Mining-Ausrüstung zu verkaufen, um Investment-Renditen zu erzielen.

Der Gründer von Bladetec, John Kingdon, behauptet, dass Investoren "kein Geld dabei verlieren können". Nach seinen Berechnungen würde der Verkauf der Mining-Ausrüstung allein zu Gewinn führen; Es ist unbekannt, ob er Faktoren, wie zum Beispiel sinkende Hardwarepreise und steigende Mining-Kosten berücksichtigt hat. Denn jedes Jahr wird mehr Strom und Rechenleistung erforderlich.

TBBMC erwartet, dass die Anlagerenditen einem von vier Szenarien folgen werden. Das ist abhängig davon, wie sich der Wert von Bitcoin in den nächsten zwei Jahren entwickelt. Die Szenarien reichen von einem jährlichen Kurssturz von 40 Prozent bis zu einem jährlichen Kursanstieg von über 50 Prozent.

 

Bladetec wurde im Jahr 2002 gegründet und bietet IT-Support-, Liefer- und Beratungsdienste für Einrichtungen wie das britische Verteidigungsministerium, die NATO und das Landesstromnetz an. Laut Evenstry wird TBBMC die erste Bitcoin-Mine in Europa sein, die von Investoren finanziert wird. Dies soll im Rahmen einer durch britisches Recht geschützten Aktiengesellschaft geschehen.

Laut dem Projekt wird die TBBMC-Anlage 3.500 Quadratmeter groß und an drei Standorten sein. Nämlich in London, Surrey und Suffolk. Angesichts der hohen Kosten für das Mining eines Bitcoin in Großbritannien, die sich Berichten zufolge auf etwa 6.800 Euro belaufen, würde der größte Teil des Geldes für Stromkosten ausgegeben werden. Denn das Unternehmen plant laut The Telegraph, 1.280 Bitcoins abzubauen.

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