Kanadische Aktienaufsicht nimmt Kryptowährungen in ihren Arbeitsplan auf

Die kanadische Aktienaufsicht CSA hat die Regulierung von Blockchain und Kryptowährungen in ihren Arbeitsplan für den Zeitraum von 2019 – 2022 aufgenommen. Dies geht aus dem entsprechenden Dokument hervor, das am 13. Juli veröffentlicht wurde.

Der Arbeitsplan für die Jahre 2019 – 2022 wurde am 28. Mai verabschiedet und stellt den gemeinsamen Fahrplan für die Aktienaufsichten der verschiedenen kanadischen Provinzen dar. Die CSA agiert dahingehend als eine Art übergeordneter Zusammenschluss der Behörden.

Neben den üblichen Zielsetzungen, wie die Ausgestaltung fairer und effizienter Märkte, Regulierungsbemühungen und der Abbau von Risiken für Anleger ist, nun erstmals auch die Blockchain-Technologie explizit als Aufgabengebiet benannt.

Die CSA spricht der Technologie großes Potenzial zu, das Finanzwesen grundlegend verändern zu können, weshalb die Behörde sich der Blockchain und den dazugehörigen Krypto-Vermögenswerten zuwenden will. Dahingehend heißt es:

„Unser strategisches Ziel ist es, aufkommende Fragestellungen bezüglich der Blockchain-Technologie ausfindig zu machen und dafür maßgeschneiderte und effektive Regulierungsvorschriften zu entwickeln.“

In diesem Zusammenhang will die CSA auch die Voraussetzungen für die Verwahrung von Krypto-Vermögenswerten untersuchen. Gleichsam soll geprüft werden, welche Probleme sich speziell durch die Herausgabe von Blockchain-basierten Wertpapieren ergeben.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, müssen sich kanadische Kryptobörsen ab dem 1. Juni bei der Behörde für Finanztransaktionen registrieren. Diese Vorschrift steht im Zusammenhang mit einer Reihe von Änderungen am kanadischen Gesetz zur Geldwäschebekämpfung, die ab dem kommenden Jahr in Kraft treten.