China will zentralisierte Kryptowährung entwickeln

Die Volksbank von China (PBoC) wird im Rahmen ihrer Strategie zum Schutz und zur Stärkung des Yuan (RMB) weiterhin strenge Maßnahmen in Bezug auf virtuelle Währungen ergreifen. Das geht aus einer Erklärung auf der Website der Bank vom 29. März hervor.

Auf der nationalen Videokonferenz 2018, bei der es um die Leistungen und wichtigsten Herausforderungen des chinesischen Währungssystems geht, erläuterte der stellvertretende Gouverneur der PBoC Fan Yifei die Ziele beim Schutz des Yuan.

Fan unterstütze zwar die Entwicklung einer staatlich regulierten digitalen Währung und erklärte, dass es eins der Ziele sei, "...Reformen und Innovationen weiter zu intensivieren und die Forschung und Entwicklung der digitalen Währung der Zentralbank stark zu fördern". Aber er betonte auch, dass es wichtig sei, den Yuan gegen inoffizielle virtuelle Währungen zu schützen.

"Ein Ziel ist es, das interne Management und die externe Überwachung bedeutend zu stärken, besonders auf die Qualitätskontrolle beim RMB zu achten und sie effektiv zu stärken... und die bei verschiedenen Arten virtueller Währungen Korrekturen durchzuführen."

Zwar wurden in der Erklärung keine spezifischen Richtlinien gegen Krypto-, digitale oder virtuelle Währungen genannt, doch die Position von Fan und der PBoC weist auf die aktuell strenge Politik der chinesischen Regierung in Bezug auf dezentralisierte Zahlungsformen hin.

China hat eine Reihe von Maßnahmen gegen den Handel mit digitalen Währungen ergriffen. Das Land hat sperrt mit seiner Great Firewall sowohl ausländische als auch inländische Handelsplattformen für digitale Vermögenswerte, verhängte ein Verbot über Initial Coin Offerings (ICOs) und Kryptowährungs-bezogene Webseiten und hat zahlreiche Konten von Kryptowährungsbörsen eingefroren. Infolge dieser Hardline-Politik sind Händler in andere Märkte geflüchtet, die etwas lockerere Regulierungen für Kryptowährungen haben, wie zum Beispiel Hongkong und Japan.

  • Folgen Sie uns auf: