Kryptobörse Coinbase übernimmt San Francisco anässiges Tech Start-up Blockspring

Coinbase, ein bedeutender Kryptowährungs- und Wallet-Anbieter, hat das von Andreessen Horowitz unterstützte Tech-Startup Blockspring übernommen. Die Information bezüglich des Kaufs wurde in einem Blogeintrag vom 14. Januar veröffentlicht.

Das in San Francisco ansässige Unternehmen Blockspring stellt Tools bereit, mit denen Entwickler Informationen von Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs) automatisch sammeln und verarbeiten können.

Im Jahr 2015 sammelte das Unternehmen 3 Millionen Euro in einer Runde, die von der Risikokapitalfirma Andreessen Horowitz und der Investmentfirma SV Angel geleitet wurde, die ebenfalls vom Risikokapitalfonds Y Combinator unterstützt wurde.

Nach der Übernahme wird Blockspring Berichten zufolge weiterhin als unabhängige Einheit tätig sein, während Änderungen des Unternehmens für die aktuellen und neuen Kunden des Unternehmens nicht bindend sein werden.

Im vergangenen Monat berichtete Cointelegraph, dass ein neuer Antrag, den Coinbase beim US-amerikanischen Patent- und Markenamt (USPTO) eingereicht hatte, enthüllte, dass die Börse den Begriff "BUIDL" der Krypto-Industrie als Marke schützen will.

Der Antrag enthüllte, dass die "BUIDL"-Software als Dienstleistung (SaaS) von Coinbase "Software zum Verwalten, Kaufen, Verkaufen, Speichern, Transaktionen, Tauschen, Senden und Empfangen von virtueller Währung" umfassen würde. Später im Dezember wurde berichtet, dass Coinbase entschieden habe den Antrag fallen zu lassen.

Im August übernahm Coinbase das in San Francisco ansässige Start-up Distributed Systems Inc., das an dezentralen Identitätslösungen arbeitet. Mit der neuen Akquisition wird Coinbase angeblich auf ein dezentralisiertes Identitätssystem hinarbeiten, mit dem "Sie nachweisen können, dass Sie eine Identität besitzen oder eine Beziehung zur Sozialversicherungsverwaltung haben, ohne eine Kopie dieser Identität anzufertigen."

Laut den Daten von CoinMarketCap steht Coinbase an 39. Stelle der Welt, mit einem täglichen Handelsvolumen von fast 60 Millionen Euro zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels.