Coinbase und Kraken unterstützen ebenfalls Ethereum Hardfork

Die großen amerikanischen Kryptobörsen Coinbase und Kraken kündigen nun ebenfalls an, die kommende Constantinople Hardfork von Ethereum zu unterstützen, wie am 14. Januar jeweils auf Twitter gemeldet wurde.

Damit schließen sich die beiden Kryptobörsen ihren Konkurrenten Binance, Huobi und OKEx an, die schon zuvor ihre Teilnahme bestätigt haben. Die Hardfork soll planmäßig bei Block 7.080.000 einsetzen, was vermutlich noch in dieser Woche geschehen wird.

„Coinbase wird in vollem Umfang das Constantinople Upgrade von Ethereum (ETH) unterstützen“, wie es in dem Twitter-Eintrag des Unternehmens heißt. Und weiter:

„Sobald die Aktualisierung in Kraft tritt, werden wir aus technischen Gründen alle ETH Transaktionen vorübergehend pausieren, bis das Upgrade vollständig eingespielt ist und wir die Sicherheit des Netzwerks bestätigen können.“

Kraken zeigte auf Twitter ebenso, dass Constantinople unterstützt werden soll, wobei die Kryptobörse davon ausgeht, „dass es sich hierbei nicht um eine Konkurrenzsituation handelt“, was bedeutet, dass Ethereum sich nicht in zwei konkurrierende Ketten aufspaltet, wie es zuletzt bei der Bitcoin Cash (BCH) Hardfork im November geschehen war.

„Kraken unterstützt diesen Vorgang”, wie die Kryptobörse auf Twitter schreibt. Dazu wird ergänzt:

„Allen ETH-Besitzern werden keinerlei neue Coins gutgeschrieben, da wir davon ausgehen, dass die alte Blockchain, bald nichtig wird.“

Das ETH/USD-Paar hat im Vorlauf zur Hardfork an Wert gewonnen. In den vergangenen 24 Stunden konnte mi 8,7% sogar der stärkste Zugewinn aller Top-20 Kryptowährungen verzeichnet werden.

Die Constantinople Hardfork ist ein wichtiger Schritt für das Ethereum Netzwerk, das langfristig vom Proof-Of-Work Verfahren auf Proof-Of-Stake umgestellt werden soll. Mit der Hardfork wird dieser Schritt vorangetrieben, ehe später eine vollständige Umstellung erfolgt.