Coinbase und Ripple nicht mehr in der Top-10 der „hipsten Startups 2019“

Die Kryptobörse Coinbase und das Krypto-Unternehmen Ripple, das die Kryptowährung XRP herausgibt, sind laut dem Karrierenetzwerk LinkedIn aus der Top-10 der „50 hipsten Arbeitgeber der USA“ ausgeschieden.

Laut dem neuen Ranking, das am 4. September auf LinkedIn veröffentlicht wurde, ist Ripple auf Platz 28 abgerutscht (2018 noch auf Platz 7), während Coinbase sogar auf Platz 29 abgestürzt ist (2018 noch auf Platz 3). Die Krypto-Handelsplattform Robinhood konnte ihren Platz hingegen nahezu beibehalten, da es für die Trading-Plattform von Platz 6 auf Platz 7 ging.

Krypto-Unternehmen fallen ab

Andere Krypto-Unternehmen haben sich derweil vollständig aus der Liste verabschiedet, so ist sowohl die Gemini Trust Company, die Kryptobörse der Winklevoss-Brüder, als auch der Ethereum (ETH) Inkubator ConsenSys gänzlich aus der diesjährigen Liste verschwunden, nachdem die Firmen im Vorjahr noch auf den Plätzen 25 und 26 zu finden waren.

Des Weiteren ist auch Softwarehersteller Plaid auf der Liste vertreten, das Unternehmen stammt aus der Fintech-Branche und stellt ihre Software-Lösungen für Firmen wie Coinbase, Robinhood, American Express oder Venmo zur Verfügung.  

Meinung von LinkedIn hat Gewicht

LinkedIn ist eines der weltweit größten Karrierenetzwerke und in seiner Funktionsweise ähnlich wie Xing. Laut einem Bericht von Kinsta hat LinkedIn insgesamt mehr als 575 Mio. registrierte Nutzer. Die Suchergebnisse für LinkedIn haben sich in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt.

Wie LinkedIn beschreibt, wird die Liste der „50 hipsten Arbeitgeber“ nach vier hauptsächlichen Kriterien erstellt, darunter Wachstum der Mitarbeiteranzahl, Interesse der Arbeitnehmer, Interesse der LinkedIn-Nutzer und Fähigkeit Arbeitnehmer von großen Konzernen abzuwerben. In der diesjährigen Liste sind das Cloud-Data Unternehmen Snowflake, das Cannabis-Startup Dosist und die Internet-of-Things Plattform Samsara auf den Plätzen 1 bis 3 gelandet.

Wie Cointelegraph bereits im Februar berichtet hatte, sind auf der Forbes-Liste der „Top-50 Fintech-Unternehmen“ in diesem Jahr nur noch sechs Blockchain-Unternehmen vertreten, nachdem im Vorjahr fast die doppelte Anzahl auf der Liste zu finden war.