Krypto-Start-up hinter Alibabacoin will Namen "Alibaba" nicht mehr verwenden

Das Dubaier Kryptounternehmen ABBC Foundation hat sich nach einer Klage des chinesischen E-Commerce-Riesen Alibaba Group bereit erklärt, den Namen "Alibaba" für seine Kryptowährung nicht mehr zu verwenden. Das geht aus einem Bericht von Reuters vom 11. März hervor.

Zur Entscheidung der ABBC Foundation kam es Berichten zufolge im Rahmen eines Vergleichs, nachdem Alibaba gegen das Krypto-Start-up fast ein Jahr lang vor Gericht zog.

Die ABBC Foundation, früher auch als Alibabacoin Foundation bekannt, sagte Berichten zufolge, dass sie die Verwirrung bedauere, die durch die Verwendung des Namens "Alibabacoin" für ihre Firma und Kryptowährung verursacht wurde. Laut dem Bericht werde der Coin des Unternehmens nun ABBC-Coin heißen.

Wie Cointelegraph im April letzten Jahres berichtete, hatte Alibaba das Unternehmen zuvor wegen Urheberrechtsverletzung verklagt, nachdem das Unternehmen bei seinem Initial Coin Offering (ICO) zunächst umgerechnet rund 3,1 Mio. Euro aufgebracht hatte.

Im Mai 2018 entschied ein US-Gericht dann, den Antrag von Alibaba auf eine einstweilige Verfügung gegen das Start-up abgelehnt. Trotz dieses Rückschlags hat Alibaba im Oktober letzten Jahres jedoch eine einstweilige Verfügung gegen die ABBC Foundation (damals Alibabacoin Foundation) erwirkt, nachdem der Riese eine Klage wegen irreführender Verwendung von Alibaba im Namen vor dem südlichen New Yorker US-Bezirksgericht eingereicht.

Vor kurzem sagte Liu Song, der Vizepräsident von Alibaba, in einem Interview, dass das Unternehmen eine Blockchain-Implementierung für grenzüberschreitende Lieferketten in Betracht ziehe.

Im Januar wurde berichtet, dass die in Pakistan ansässige Tochtergesellschaft des globalen Telekommunikationsriesen Telenor einen grenzüberschreitenden Überweisungsdienst lanciert habe, der auf dem Blockchain-System der Alibaba-Zahlungstochter Alipay basiert.