Binance: Krypto-Preiskorrelationen in Bitcoin und Dollar nun umgedreht

Die Preiskorrelationen zwischen den großen Kryptowährungen stiegen gegenüber dem US-Dollar (USD), sanken aber in Bezug auf den Bitcoin (BTC). Das geht aus einem neuen Bericht der Kryptowährungsbörse Binance vom 20. März hervor.

Im Rahmen einer Untersuchung der Kursentwicklung auf den Kryptomärkten seit 2017 stellte Binance fest, dass die Vermögenswerte sich je nachdem, ob die Renditen auf USD oder BTC lauten, unterschiedlich verhalten würden.

Insbesondere wurde festgestellt, dass die USD-Renditen innerhalb der ersten drei Monate des Jahres 2019 bis zum 1. März stärker mit den Kryptowährungen korrelieren als noch im Jahr 2017.

Die BTC-Renditen korrelieren unter den aktuellen Bedingungen dagegen weniger als noch vor achtzehn Monaten.

"Die Korrelationen bei den BTC-Renditen sind wichtig, da BTC aus zwei Hauptgründen nach wie vor einer der besten Preisindikatoren für die Kryptomärkte ist", so Binance über den Impuls hinter seinem Forschungsgebiet.

Im Beitrag heißt es, diese Gründe seien die Liquidität und die Marktdominanz, die Bitcoin im Vergleich zu anderen Kryptowährungen weiterhin anführe.

Die Ergebnisse verraten auch etwas über neuere Phänomene auf dem Markt. Insbesondere wurden dabei Stablecoins genannt, die Handelspaare übernommen hätten, die früher auf BTC lauteten.

Binance selbst hat eine sehr optimistische Haltung gegenüber Stablecoins und in den letzten sechs Monaten eine große Anzahl von diesen unterstützt.

Im Bericht heißt es abschließend:

"Während diese Veränderungen in den Korrelationen mit dem Anstieg des Stablecoin-Volumens und der steigenden Anzahl an Stablecoin-Handelspaaren an den Börsen zusammenfielen, weist die Analyse zusätzliche idiosynkratische Faktoren auf, die bei der Zusammenstellung eines optimalen Krypto-Vermögenswert-Portfolios berücksichtigt werden sollten."