Cryptopia nimmt Handel am 4. März nach Hack wieder auf

Die gehackte neuseeländische Kryptobörse Cryptopia wird am Montag nächster Woche wieder ihren Betrieb aufnehmen, bestätigte Offizielle über soziale Medien am 26. Februar.

In einer Reihe von Updates verriet Cryptopia, dass seine beiden Gründer zu dem Unternehmen zurückkehren würden, um nach einer Umstrukturierung den Betrieb an vorderster Front zu unterstützen.

Die Polizei hatte bereits Mitte Februar offiziell die Erlaubnis erteilt, den Handel wieder aufzunehmen, wie das Unternehmen aber daraufhin bekanntgab, benötigt es noch etwas mehr Zeit, um wieder Order ihrer Nutzer abwickeln zu können.

Dies hat sich offenbar jetzt geändert.

"Wir streben an, die Cryptoptia-Seite bereits am Montag wieder am Laufen zu haben", heißt es in einem der Tweets.

Hacker hatten im Januar Kryptowährungen im Wert von Millionen von US-Dollar von Cryptopia gestohlen. Inzwischen läuft eine internationale polizeiliche Untersuchung. Die Börse gibt inzwischen an, dass durch den Angriff nur höchstens knapp ein Zehntel seines Vermögens verloren gegangen ist.

"Wir arbeiten weiter an der Auswertung der Auswirkungen des Hacks vom Januar", so ein weiterer Tweet.

"Nach aktuellen Berechnungen wurden im schlimmsten Fall 9,4% unserer gesamten Bestände gestohlen."

Die neuseeländische Polizei hat sich seit der Veröffentlichung eines Updates Anfang dieses Monats noch nicht weiter zu der Situation geäußert. Damals zeigte sich die Polizei zuversichtlich, Fortschritte zu erzielen, während die Beobachter daran zweifelten, dass die Hacker aufgespürt werden können.

Weitere Updates zur Situation bei Cryptopia dürften bald folgen.