Die Anzahl der täglichen Transaktionen auf der Ethereum-Blockchain hat ein neues Rekordhoch erreicht. Allerdings bedeutet dies aktuell auch eine starke Verstopfung des Netzwerks.
Am 17. September lag die Anzahl der Tagestransaktionen dementsprechend bei knapp 1.406.000, wie die Daten des Krypto-Informationsdienstes Etherscan zeigen. Dies ist zugleich die höchste Anzahl an Transaktionen pro Tag seit der Gründung von Ethereum überhaupt.
Laut Etherscan wurde das vorherige Rekordhoch am 4. Januar 2018 erreicht, damals standen 1.350.000 Transaktionen zu Buche.

Das neue Rekordhoch steht vor dem Hintergrund des Hypes um Dezentralisierte Finanzdienstleistungen (DeFi). Dieser Sektor der Blockchain-Branche ist 2020 sprungartig, massiv gewachsen. So waren im August bereits 9 Mrd. US-Dollar in DeFi angelegt. Viele große Kryptobörsen wollen am „Rausch“ teilhaben und nehmen deshalb vermehrt DeFi-Projekte in ihre Notierung auf.
Das neue Rekordhoch steht vor dem Hintergrund des Hypes um Dezentralisierte Finanzdienstleistungen (DeFi). Dieser Sektor der Blockchain-Branche ist 2020 sprungartig, massiv gewachsen. So waren im August bereits 9 Mrd. US-Dollar in DeFi angelegt. Viele große Kryptobörsen wollen am „Rausch“ teilhaben und nehmen deshalb vermehrt DeFi-Projekte in ihre Notierung auf.
Da die meisten DeFi-Apps auf dem Ethereum-Netzwerk basieren, ist mit dem Hype auch die Anzahl an Transaktionen auf der Blockchain in die Höhe geschossen. Die dadurch entstehende Überlastung wirft erneut die Frage auf, ob Ethereum überhaupt ausreichend skalierbar ist. Ein weiterer Effekt ist, dass die Transaktionsgebühren gleichsam drastisch steigen. So haben die Ethereum-Miner am 1. September die Rekordsumme von 500.000 US-Dollar an Transaktionsgebühren in einer Stunde verdient.
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