Deutsche Börse will nicht in das Geschäft mit Bitcoin-Produkten einsteigen

Die Deutsche Börse wird nicht mit Bitcoin-Unternehmen und -Startups zusammenarbeiten, wie Handelsblatt mit Verweis auf die Nachrichtenagentur dpa heute, am 26. März, berichtete.

Der Hauptgrund dafür sind die starken Wertschwankungen von der Kryptowährung Bitcoin. Jeffrey Tessler, Deutsche-Börse-Vorstand, sagte gegenüber Handelsblatt, es gebe zwar ein Projektteam bei der Deutsche Börse, dass sich das Thema anschaue, und fügte hinzu:

“Niemand weiß, wie die Zukunft der Kryptowährungen aussieht. Aber wenn der Preis von 19.000 auf 6.000 Dollar einbricht, zeigt das, dass der Bitcoin kein stabiles Zahlungsmittel ist".

Gegen die Blockchain-Technologie hat Jeffrey Tessler allerdings nichts dagegen. Nach seiner Meinung beschädigen solche Kursschwankungen von Kryptowährungen die Blockchain.

“Viele Banken experimentieren mit der Blockchain in verschiedenen Geschäftsfeldern. Aber einige ziehen sich nun zumindest bei Anwendungen zurück, die mit Bezahlung und Abwicklung zu tun haben. Das zeigt, dass Kryptowährungen noch lange nicht erwachsen sind”.

Vor kurzem hat die Deutsche Börse angekündigt, ein Seminar zur Blockchain-Technologie durchzuführen. Auch heute, am 26. März, hat der Börsenbetreiber bekanntgegeben, zusammen mit HQLAX eine Absichtserklärung für eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung einer innovativen Lösung für die Wertpapierleihe unter Nutzung der R3 Corda-Blockchain-Plattform zu unterzeichnen.

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